Rüstungsaktien bleiben auf der Überholspur. Am Donnerstag zieht die Aktie von Rheinmetall an der DAX-Spitze um weitere bis zu 4,68 Prozent an und kratzt somit wieder an der 1.900-Euro-Marke. Seit Jahresbeginn belaufen sich die Kurszuwächse damit bereits auf fast 20 Prozent.
Venezuela-Krise als Kurstreiber
Zum einen sorgen die Entwicklungen in Venezuela für Aufwärtsdruck bei den Rüstungswerten. In der Nacht auf Samstag hatten die USA das südamerikanische Land angegriffen und Machthaber Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau gefangen genommen und in die USA gebracht.
Rheinmetall Aktie Chart
Nun gab es den nächsten Paukenschlag: Am Mittwoch gab US-Präsident Donald Trump auf seinem Sprachrohr Truth Social nach Börsenschluss bekannt, dass die Verteidigungsausgaben im kommenden Jahr um 500 Milliarden Dollar auf insgesamt 1,5 Billionen Dollar angehoben werden sollen. Er begründet dies mit „unruhigen und gefährlichen Zeiten“.
Aufträge dürften folgen
Damit erhält der Rüstungssektor einen weiteren Katalysator. Zwar ist davon auszugehen, dass das US-Budget vorwiegend in heimische Rüstungskonzerne fließen wird, dennoch dürften bei einer so gigantischen Summe auch viele Aufträge an ausländische Unternehmen vergeben werden. Rheimetall könnte als deutscher Branchenführer einer der Nutznießer sein.
Wie geht es für die Rheinmetall-Aktie weiter?
Charttechnisch sieht es für die Aktie wieder richtig gut. Der Abwärtstrend wurde durchbrochen und 50- sowie 200-Tage-Linie (SMA50; SMA200) zurückerobert. Oberhalb der 1.900-Euro-Marke wäre der Weg zur 2.000-Euro-Marke und zum Allzeithoch von 2.008 Euro frei.
Das durchschnittliche Kursziel der Analysten beträgt derweil 2.200 Euro.
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