Zu Wochenbeginn schien der Zerfall der NATO noch zum Greifen nahe, nachdem US-Präsident Donald Trump seinen Anspruch auf die größte Insel der Welt wiederholt unterstrich und Europa in der Angelegenheit sogar schon neue Zölle androhte. Das sorgte für viel Unruhe und bei Rüstungs-Aktien für neuen Rückenwind.
Zwar rechnet kaum jemand damit, dass es tatsächlich zu einem Krieg zwischen den USA und den restlichen Nato-Ländern auf Grönland kommen wird. Dass Europa sich auf alle Eventualitäten vorbereiten sollte, darüber sind Experten sich jedoch weitgehend einig. Ohne neues Gerät wird das kaum funktionieren und so blickten die Märkte schon auf die nächsten möglichen Auftragseingänge bei Rheinmetall; die Aktie schob sich zeitweise über 1.900 Euro.
Diplomatie im Vordergrund
Zur Wochenmitte scheint die Schärfe aus der Diskussion etwas zu weichen. Denn offenbar bemühen sich die EU und Partner darum, Donald Trump einen wie auch immer gearteten „Deal“ zu unterbreiten. Die Hoffnung ist, dass die USA ausgestattet mit weitreichenden Zugeständnissen von ihrem Vorhaben abrücken mögen, Grenzen zu verschieben und damit die Souveränität eines Nato-Gründungsmitglieds infrage zu stellen.
Die Chancen auf ein solches Szenario stehen ehrlicherweise nicht schlecht. Denn nicht einmal Donald Trump dürfte ernsthaft einen Bruch der Nato herbeiführen wollen, der auch die USA massiv schwächen würde. Vielleicht erleben wir in Form der Maximalforderungen auch einfach das oftmals beschworene Verhandlungsgeschick des US-Präsidenten, welches ihm zumindest von seinen Anhängern nachgesagt wird.
Rheinmetall: Schreck lass nach
Rheinmetall Aktie Chart
Durchgespielt werden an der Börse nun schon einmal Szenarien, in denen Europa bei der Aufrüstung vielleicht etwas weniger aufs Gaspedal treten muss. Das brachte der Rheinmetall-Aktie heute Verluste von 1,6 Prozent bis zum Nachmittag ein. Der Kurs wertete bis auf, immer noch sehr starke, 1.870 Euro zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels ab.
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