Rheinmetall Aktie: Berenberg bestätigt Kursziel 1.600 Euro

Symbolbild, KI-generiert

Rheinmetall meldet Fortschritte bei Elektronik, Ausbildung und unbemannten Systemen; die Quartalsmitteilung folgt am 5. November.

Auf einen Blick:
  • Aktie seit Jahresbeginn 38 Prozent niedriger
  • Pierburg erhält rund 1,5 Millionen Euro Förderung
  • Werksabnahme für neues Trainingsgerät bestanden
  • Vorstandschef kaufte Aktien für 498.947,80 Euro

Der Rüstungskonzern Rheinmetall bewegt sich zum Start in das Schlussquartal in einem von spürbarer Konsolidierung geprägten Marktumfeld. Am Freitag beendete das Papier den Handel bei 959,80 Euro. Damit verzeichnet der DAX-Titel seit Jahresanfang einen Rückgang von 38 Prozent.

Während der Aktienkurs in den vergangenen Monaten deutlich von seinen früheren Höchstständen zurückgekommen ist, treibt das Unternehmen seine operativen Vorhaben über verschiedene Sparten hinweg voran. Neben militärischem Großgerät rücken zunehmend spezialisierte Elektronik- und Zulieferprojekte in den Fokus.

Breites Programm von Landsystemen bis Hochtechnologie

Einen technologischen Akzent setzte am 22. September die Tochtergesellschaft Pierburg Pump Technology GmbH. Für das Projekt NanoLink erhält der Zulieferer rund 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung industrieller Produktionsprozesse für neuartige Kondensatoren, wobei das geplante Gesamtvolumen der Investitionen über 4,4 Millionen Euro liegt.

Parallel dazu meldeten die Rheinmetall Electronics GmbH und die Rheinmetall Landsysteme GmbH am selben Tag das erfolgreiche Absolvieren des Werksabnahmetests für ein neues Ausbildungsgerät.

Der Simulator für den schweren Waffenträger Infanterie soll die Schulung der Truppe bereits parallel zur laufenden Systementwicklung ermöglichen. Zudem erprobte der Konzern bei der NATO-Übung in Portugal vernetzte unbemannte Systeme zur Sicherung von Häfen und kritischer maritimer Infrastruktur.

Diese Vorhaben unterstreichen die Strategie des Konzerns, die Wertschöpfung neben klassischen Wehrtechnik-Lieferungen um vernetzte Sensorik, Simulation und elektronische Schlüsselkomponenten zu erweitern.

Zukauf aus der Führung und Analystenstimme

Ein Signal des Managements gab es zu Beginn der Woche. Am Dienstag erwarb der Vorstandsvorsitzende Armin Papperger über eine meldepflichtige Transaktion Rheinmetall-Aktien für ein aggregiertes Kaufvolumen von 498.947,80 Euro auf eigene Rechnung.

Auf Analystenseite gab es zuletzt Rückendeckung für den DAX-Konzern. Am 25. September bestätigte das Analysehaus Berenberg seine Einstufung für die Rheinmetall-Aktie mit „Buy“ und beließ das Kursziel bei 1.600 Euro. Die Experten sehen das Papier damit fundamental weiterhin deutlich über dem aktuellen Bewertungsniveau angesiedelt.

Fokus auf den November-Termin

Für die Marktteilnehmer richtet sich das Augenmerk nun auf den nächsten regulären Finanztermin. Am 5. November legt Rheinmetall die Mitteilung zum dritten Quartal für den Berichtszeitraum von Januar bis Ende September vor.

Die Zwischenbilanz dürfte Aufschluss darüber geben, in welchem Maße der hohe Auftragsbestand in Umsatz und operativen Ertrag überführt werden konnte. Bis zur Veröffentlichung der Neunmonatszahlen dürfte das Zusammenspiel aus operativer Abarbeitung und allgemeiner Branchenstimmung die Richtung der Aktie vorgeben.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 03. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 03. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)