Rheinmetall-Aktie: Auf dem Prüfstand!

Trotz hoher Kursziele von Analysten wie Goldman Sachs verliert die Rheinmetall-Aktie weiter an Boden. Der Konflikt im Nahen Osten belastet das Unternehmen ungewöhnlich stark.

Auf einen Blick:
  • Goldman Sachs setzt Kursziel bei 2.300 Euro
  • Aktienkurs fällt trotz Expansion und Optimismus
  • Kritische technische Marken bei 1.500 Euro
  • Naher Osten belastet durch spezifische Produktnachfrage

Die Analysten sind weiterhin von der Rheinmetall-Aktie überzeugt. Goldman Sachs sorgte kürzlich für viel Aufsehen mit einem Kursziel von satten 2.300 Euro, was noch einmal deutlich über bisherigen Rekorden liegt. Gleichzeitig expandiert das Unternehmen munter weiter und unterstreicht damit seinen Anspruch, auch in Zukunft zu wachsen. Doch beim Aktienkurs kommt von all dieser Zuversicht momentan nichts an.

Stattdessen orientieren sich die Kurse immer weiter nach unten, und das auf einem Niveau, das wohl nicht mehr als ungefährlich beschrieben werden kann. Mit 1.543,20 Euro am Freitagmorgen können die Bullen noch knapp die 20-Tage-Linie verteidigen. Sämtliche anderen gleitenden Durchschnitte verlaufen baer mittlerweile oberhalb der letzten Schlusskurse.

Ein kurzes Vergnügen für Rheinmetall?

Am Mittwoch konnte die Rheinmetall-Aktie noch von der allgemeinen Erleichterung ob der Waffenruhe im Nahen Osten profitieren. Ein kleiner Angriff auf die Marke bei 1.600 Euro, wo momentan die 50-Tage-Linie verläuft sollte aber letztlich scheitern. Nun blicken die Märkte etwas sorgenvoll darauf, ob zumindest die psychologisch wichtige Marke von 1.500 Euro noch halten mag.

Rheinmetall Aktie Chart

Für eine Rückkehr in den Aufwärtskanal bedürfte es derweil einer echten Kraftanstrengung. Als Knackpunkt dürfte hier der gleitende Durchschnitt der letzten 200 Tage gelten, der knapp oberhalb von 1.700 Euro verläuft. Solche Kursregionen erreichte Rheinmetall zuletzt im Februar, also vor Beginn des Kriegs im Nahen Osten.

Kostenfalle?

Anders als bei vorherigen Konflikten wird die Rheinmetall durch die Lage in Nahost spürbar in Mitleidenschaft gezogen. Das liegt vermutlich daran, dass beim Irankrieg vor allem Raketen, Drohnen und Marine zum Einsatz kommen. Artilleriemunition und Panzer hingegen spielen keine Rolle. Darüber hinaus sorgen rasant steigende Ölpreise dafür, dass die Anleger sich Gedanken um möglicherweise steigende Kosten und damit kleinere Margen machen.

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