Die Rheinmetall-Aktie präsentiert sich weiterhin nicht in Bestform. Nach kleineren Abschlägen am Freitag verabschiedete sich der Titel mit einem Schlusskurs von 1.663,50 Euro ins Wochenende. Das ist nicht schlecht, aber eben auch ein gutes Stück entfernt vom Allzeit-Hoch, das knapp über der 2.000-Euro-Linie anzutreffen ist.
Offenbar scheinen doch mehr und mehr Anleger an weiteren Chancen zu zweifeln und das Wachstum der kommenden Jahre wird als weitgehend eingepreist angesehen. Ganz anders gehen allerdings die Analysten von Bernstein Research an die Sache heran. Dort lässt man sich von den Korrekturen der letzten Wochen kein Bisschen aus der Ruhe bringen.
Rheinmetall: Es bleibt dabei
In einer jüngst veröffentlichten Studie halten die Börsenprofis am Kursziel von 2.050 Euro fest, stellen damit frische Rekorde in Aussicht und sprechen folgerichtig unverändert eine Kaufempfehlung aus. Möglichen Rückenwind erkennen die Analysten im Falle eines US-Angriffs auf den Iran, was Donald Trump noch immer nicht ausschließen will.
Noch interessanter ist Bernstein Research zufolge aber der Blick auf den US-Verteidigungshaushalt im kommenden Jahr, wo es um „sehr viel Geld“ gehe. Wie viel davon auf Rheinmetall entfallen könnte, steht zwar in den Sternen. Steigende Ausgaben gelten aber als Gesetz und der deutsche Rüstungskonzern arbeitet sehr aktiv an seiner Expansion in Übersee.
Rheinmetall Aktie Chart
Kein Anzeichen der Schwäche
Über die faire Bewertung von Rheinmetall lässt sich zwar hervorragend philosophieren. Nüchtern betrachtet bleibt es aber bei einem ziemlich klaren Aufwärtstrend auf fundamentaler Seite. Damit scheint sich einzig die Frage zu stellen, wie viel davon bereits im Voraus eingepreist worden sein mag. Potenzial bleibt aber vorhanden, auch über bereits erreichte Kursrekorde hinaus. Denn an der prekären Sicherheitslage in der Welt und dem damit verbundenen Bedarf nach Rüstungsgütern hat sich (leider) nichts geändert.
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