Bei Rheinmetall herrscht derzeit vor allem Zurückhaltung. Die Aktie gewann am Mittwoch lediglich 0,2 %. Nach 962,50 Euro am Dienstag bleibt sie damit auf dem alten Niveau und kommt auf 962,80 Euro. Zur Einordnung: Chartanalysten warnen ausdrücklich davor, dass hier eine neue Unterstützung wartet. Die Aktie sollte also nicht weiter fallen. Die charttechnische Hürde von 1.000 Euro ist ohnehin recht weit aus dem Blick geraten.
Rahmenbedingungen werden wichtig bleiben
Die nächsten Impulse könnten aus den USA kommen. Konjunkturdaten, die heute folgen, beeinflussen die Inflationserwartungen und damit die Zinsspekulationen. Der zuletzt gesunkene Ölpreis nimmt dabei etwas Druck aus der Inflationsdebatte. Niedrigere Zinserwartungen wären auch für Rüstungsunternehmen hilfreich, deren wichtigste Kunden im Grunde die Staaten sind, die ohnehin als zu hoch verschuldet gelten.
Wenig hilfreich war zuletzt auch die Diskussion um mögliche für November geplante Gespräche zwischen der Ukraine und Russland. Die Unsicherheit darüber ist Ausdruck der generellen fehlendne Überzeugung, dass die Rüstungsindustrie stark genug ist.
Die Situation ist skurril, denn Rheinmetall verfügt unverändert über Auftragsbestände von über 80 Mrd. Euro. Das ist ein Rekordstand.
Apple Aktie Chart
Auf den verweisen auch jetzt noch Analysten, die teils mit ihren Schätzungen über die Marke von 2.000 Euro laufen.
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