Rheinmetall-Aktie: Alles oder nichts!

Der Industriekonzern hat eine wichtige Hürde für den Verkauf seines zivilen Autogeschäfts genommen. Die Marschrichtung lautet jetzt: Rüstung pur!

Auf einen Blick:
  • Einigung auf Tarifvertrag für Automotive-Verkauf
  • Strategische Fokussierung auf Rüstungsbereich
  • Drei Jahre Beschäftigungssicherung für Mitarbeiter
  • Aktie notiert mit leichtem Wochenauftakt im Plus

Die Rheinmetall-Aktie startete mit einem leichten Zugewinn in die neue Woche. Am frühen Nachmittag lag das Plus bei 1,15 % auf 1.628 Euro. Die Verluste der letzten Wochen konnte der Rüstungs-Titel jedoch längst noch nicht kompensieren (Stand: 16.02.2026, 14:00 Uhr).

Rheinmetall-Aktie: Verkauf von Autogeschäft nimmt wichtige Hürde

Eine interessante Meldung gab es vom deutschen Konzern jüngst auch abseits des klassischen Waffen- und Munitionsgeschäfts. Demnach hat sich der Vorstand mit den Betriebsräten des Automotive‑Bereichs und der IG Metall auf einen Überleitungstarifvertrag für die Beschäftigten der Division Power Systems geeinigt.

Die Vereinbarung soll sicherstellen, dass Arbeitnehmerrechte an den deutschen Standorten auch nach dem geplanten Verkauf des Automotive‑Geschäfts vollständig erhalten bleiben. Der Vertrag garantiert für drei Jahre Beschäftigungssicherung, Standortsicherung und die Weitergeltung der bestehenden Tarifverträge. Die IG‑Metall‑Mitgliederversammlungen an den Standorten haben das Ergebnis bereits bestätigt. Die formale Unterzeichnung wird noch im Februar erwartet.

Rheinmetall-Aktien: Rüstung pur

Der Schritt ist Teil der strategischen Neuausrichtung des Konzerns. Rheinmetall will sich von seinem zivilen Autogeschäft trennen, um sich stärker auf das wachstumsstarke Rüstungsgeschäft zu konzentrieren. Dieses boomt aktuell wegen der enormen Sonderkonjunktur unter anderem infolge des Ukraine-Kriegs. Die Autobranche hingegen, für die Rheinmetall als Zulieferer tätig ist, kriselt hierzulande.

Bereits letztes Jahr war bekannt geworden, dass der Konzern seine zivilen Assets veräußern will. Rheinmetall erhofft sich dadurch mehr Profitabilität und mehr Aufmerksamkeit für die Aktie, die nun mehr denn je am Kapitalmarkt als Rüstungs-Titel wahrgenommen werden dürfte.

Für die Beschäftigten der Autosparte bedeutet der Tarifvertrag eine verbindliche Absicherung, die auch für den künftigen Eigentümer gilt. Personalchefin Vera Saal betont, dass Rheinmetall den Vertrag freiwillig abschließe, obwohl keine gesetzliche Verpflichtung bestehe.

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