Rheinmetall-Aktie: Alles am Ende!?

Der Rüstungskonzern Rheinmetall verliert an der Börse weiter an Wert, obwohl Analysten ein deutliches Kursziel ausgeben und eine strategische Kooperation Milliardengeschäfte verspricht.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs fällt auf rund 1.437 Euro
  • Analysten sehen Potenzial bis über 2.000 Euro
  • Geplante Satelliten-Kooperation mit OHB
  • Märkte reagieren auf politische Entwicklungen

Rheinmetall stürzte auch am Dienstag an den Börsen wieder ab. -1,9 % sind es geworden und die Aktie befindet sich in ausgesprochen schwacher Verfassung. Denn der Kurs der Aktie wurde damit auf nur noch 1437 Euro eingestellt, was nahe an den vermeintlichen Unterstützungen von 1.400 Euro ist.

Im aktuellen Fokus steht möglicherweise ein nahender Waffenstillstand im Nahen Osten. Dies scheint offensichtlich die Rüstungsmärkte zu schwächen. Hier geht es wahrscheinlich dann nicht einmal mehr um einen temporären Waffenstillstand, sondern um eine endgültige Lösung für den Nahen Osten. Donald Trump soll nachgiebiger in seinen Äußerungen geworden zu sein. Warum auch immer, muss man sich dennoch fragen, ob die Rüstungsindustrie soll darunter leidet.

Rheinmetall: So können die Märkte daneben liegen

Die Rüstungsindustrie wird für längere Zeit wohl keine nennenswerten Aufträge dafür verlieren. Sie ist allerdings immer noch sehr stark aufgestellt, namentlich vor allem Rheinmetall. Das Düsseldorfer Unternehmen hatte erst kürzlich vom Kartellamt die Genehmigung erhalten, mit OHB über Waffen-Satellitensysteme zu sprechen.

Diese Kooperation könnte tatsächlich eine Milliardengeschäft initiieren. 35 Milliarden Euro stehen als Dimension der Regierung wohl im Raum, hieß es vor einigen Wochen. Die Rheinmetall wird unter allem deshalb auch von Analysten weiterhin sehr stark eingeschätzt.

Rheinmetall Aktie Chart

Das Papier kann demnach ein Kursziel in Höhe von 2044,29 Euro erreichen. 38,5 % Plus wären es bis dahin. Die Börsen wollen davon nichts wissen, aktuell ist die Aktie tatsächlich im Abwärtstrend. Sie müssen befürchten, sogar die Untergrenze bei 1400 Euro noch einmal zu erreichen, wie oben beschrieben.

Es gab sogar schon Stimmen, die dann einen Absturz in Höhe von in Richtung 1000 Euro befürchten oder zumindest als möglich behauptet haben. Wirtschaftlich betrachtet sind solche Überlegungen jedoch nicht direkt nachvollziehbar. Analysten sind wie beschrieben auch anderer Meinung.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 22. April liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)