Rheinmetall-Aktie: Absturz Richtung 1.000 Euro!

Der Aktienkurs von Rheinmetall setzt seinen Abwärtstrend fort und nähert sich der Marke von 1.000 Euro. Analysten sehen trotzdem weiteres Potenzial.

Auf einen Blick:
  • Aktie fällt um weitere zwei Prozent
  • Jahrestief bei 1.099 Euro erreicht
  • JPMorgan senkt Kursziel auf 1.500 Euro
  • Branchenrotation belastet Rüstungswerte

Rheinmetall befindet sich nach Meinung einiger Beobachter im „freien Fall“. Die Düsseldorfer waren auch am Freitag mit dem Minus von ca. 2 % (je nach Börsenplatz) erneut in Schwierigkeiten. Die Aktie ist intraday beim Versuch, nach oben auszubrechen, gescheitert. Am Wochenende gilt es nun bei 1.120 Euro die Wunden zu lecken.

Das absolute Tief in diesem Jahr ist am Donnerstag erreicht worden: 1.099 Euro deuten darauf, dass die Börsen sich sogar nicht davor scheuen, die Rheinmetall in Richtung von 1.000 Euro nach unten durchzureichen. Was für eine kuriose Entwicklung!

Rheinmetall müsste ja an sich durchstarten

Genau betrachtet müsste die Aktie der Rheinmetall eigentlich durchstarten, meinen Analysten. Die gehen noch immer davon aus, das Papier könnte auf ca. 1.970 Euro klettern. So jedenfalls laufen die durchschnittlichen Kursziele von Analysten. Allerdings haben einige der Experten ihre Ziele etwas niedriger geschraubt.

Spektakulär war vor einigen Tagen der Rückzug der JPMorgan. Nicht mehr auf 2.100 Euro, sondern auf lediglich noch 1.500 Euro taxierten die Analysten den künftigen Wert der Aktie.

Rheinmetall Aktie Chart

Grundlage der minimal skeptischeren Betrachtung der Düsseldorfer ist deren Quartalsbericht. Die Rheinmetall musste Umsatzzahlen berichten, die etwas niedriger ausfielen als erwartet. Auf der anderen Seite würde, so die Düsseldorfer, der Umsatz im Gesamtjahr auf die erwartbaren 14 bis 14,5 Mrd. Euro eingestellt werden. Es ändert sich im Grunde nichts.

Die Branchenrotation zum Nachteil der Rüstungsindustrie ist mittlerweile aber nicht nur bei der Rheinmetall angekommen. Auch Hensoldt odre Renk leiden massiv. Die Börsen trauen offenbar den Unternehmen keinen hinreichend schnellen Kapazitätsausbau zu oder aber sie haben Sorge vor möglichen Friedenslösungen etwa in der Ukraine. Beides verstehen Analysten nicht. Die sind weiterhin der Auffassung, dass die Notierungen sehr viel mehr wert sind als aktuell. Daran hat sich auch am Wochenende nichts geändert.

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