Rheinmetall-Aktie: Ab jetzt geht es richtig los!

Die Rheinmetall-Aktie profitiert von massiven geplanten Rüstungsausgaben in den USA und Europa, was Analysten zu höheren Kurszielen veranlasst. Der Wert nähert sich seinem Allzeithoch.

Auf einen Blick:
  • Aktie steigt nach Trump-Ankündigungen stark
  • Geplante US-Rüstungsausgaben von 1,5 Billionen Dollar
  • NATO-Staaten erhöhen Verteidigungsbudgets deutlich
  • Kursziel der Analysten liegt bei 2.200 Euro

Liebe Leserinnen und Leser
die Aktie von Rheinmetall hat gestern noch einmal einen schönen Gewinn erzielt. Die Notierungen sind am Ende um 3,01 % aufwärtsgelaufen. Sie erreichen nun einen Kurs in Höhe von 1868,00 Euro. Damit ist die Aktie in den vergangenen fünf Tagen annähernd um 20 % geklettert.
Viel besser kann ein Aufwärtstrend eines großen Unternehmens kaum sein. Die Frage wird jetzt für uns alle, die wir uns mit Geldanlage befassen, sein, ob hier noch so viel mehr drin ist, dass sich eine Investitionen lohnt. Experten aus den Analysten-Häusern sind der Meinung, die Aktie sei auf jeden Fall noch mehr wert als aktuell.
Das mittlere Kursziel ist inzwischen auf über 2200 Euro geklettert. Es wird nicht ganz, aber eben teilweise sogar mal im Tages-Takt nach oben gesetzt. Die neue Euphorie will erklärt werden.

Die Trend-Situation ist bestens

Zunächst einmal zur kurzen Einordnung. Seit wenigen Tagen, genauer seit Ende des vergangenen Jahres, hat die Aktie plötzlich wieder den Aufwärtstrend eingenommen und schiebt sich schnell nach oben. Das Papier hat ausgehend von circa 1550 Euro immerhin 300 Euro gewonnen, womit in den vergangenen Wochen und Monaten niemand mehr hätte ohne weiteres rechnen können.

Rheinmetall Aktie Chart

Die Papiere haben dabei alle wichtigen Trendindikatoren hinter sich gelassen und marschieren ganz eindeutig auf ein neues Allzeithoch zu. Das bisherige Allzeithoch ist auf Basis des Tageskurses bei ungefähr 1991 Euro angesiedelt.
Hier kommt es drauf an, welcher Börsenplatz zugrunde gelegt wird. Selbstverständlich fehlen immer noch 125 Euro. Dies sind allerdings nur noch in etwa 7 %. In der aktuellen Verfassung kann die Aktie innerhalb sehr kurzer Zeit, innerhalb von einer oder zwei Sitzungen einen solchen Kursgewinn leicht und locker realisieren. Die Aktie würde dann sofort auf die Marke von 2000 Euro zuschießen.
Würde diese markante Linie auch noch durchbrochen, dann würde hier sehr schnell das Kursziel der Bankanalysten, wie oben genannt, in die Verlosung kommen. Mit anderen Worten: es sieht alles nach einem kräftigen Aufwärts-Marsch aus. Das hat aber gute Gründe.

Was Donald Trump mit der Rheinmetall zu tun hat

Donald Trump hat hier mehr oder weniger indirekt seine Finger im Spiel. Der amerikanische Präsident hat die jüngste Euphorie erst ausgelöst, weil und da er in Venezuela den dortigen Präsidenten Maduro mithilfe der US-Truppen hat entführen lassen. Inzwischen steht Maduro als Angeklagter in New York vor einem Gericht.
Vorgeworfen wird Maduro, Unterstützung oder Betrieb des Drogenkartells und insgesamt Kriminalität zuungunsten der USA. Tatsächlich aber ist die Aktion an den Märkten anders aufgenommen worden. Denn es sieht derzeit so aus, als sollte eine solche Aktion nicht nur ein Symbol für die militärisch zunehmenden Schwierigkeiten sein, die sich weltweit ergeben.
Die Aktion ist auch selbst Teil der gesamten Eskalation. Symbol und gleichzeitig Teil zu sein, erhebt die Venezuela-Aktivität in den Rang eines sehr bedeutenden Ereignisses auch und gerade für die Rüstungsbranche an den Aktienmärkten. Die Aktion ist schwerlich einzuordnen.
Dies hat sich dann tatsächlich in den Kursen von Rheinmetall wie oben genannt widergespiegelt. Die Märkte sind in diesen Fragen sogar relativ konfus geworden und wissen gar nicht, in welchem Ausmaß nun der jüngste Trend sich entwickeln kann oder soll. Da aber alle Aktien auf einmal steigen, die in der Rüstungsbranche aktiv sind, war die Aktion zumindest für diese Titel ein Volltreffer.
Donald Trump hat allerdings auch mit einem zweiten Faktor in diesen Tagen massiv in die Kursentwicklung eingegriffen.

Trump hat den Billionen-Poker eröffnet

Ganz konkret:
Donald Trump hat jetzt jüngst darüber nachgedacht, dass die Unsicherheit in der Welt und dass die Gefahren sehr groß seien. Das hat Folgen. Aus seiner Sicht geht es darum, dass man diesen Gefahren nur mit neuen Ausgaben für die Rüstung und für ein stärkeres Militär begegnen könne.
Für die USA kündigte Trump bezogen auf das Jahr 2027 eine massive Aufrüstungswelle und massiv mehr Geld an. Der Rüstungshaushalt in den USA solle daher von in diesem Jahr gut 900 Milliarden Dollar auf dann 1,5 Billionen Dollar klettern. Das ist ein Anstieg um mehr als 50 %.
Sollte Donald Trump sich damit gegenüber den weiteren politischen Gremien durchsetzen können, wäre dies für die amerikanische Rüstungsindustrie selbstverständlich ein absoluter Pauken Schlag und ein Meilenstein.

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Nato und die EU werden auch mehr Geld ausgeben

Dies würde allerdings unmittelbar auf die europäische Rüstungs-Industrie abfärben. Denn:
Die NATO steht ohnehin unter Druck, weil sie sozusagen im Namen der USA liefern muss. Donald Trump hat durchgesetzt, dass die NATO-Staaten sich selbst zu einer höheren Aufrüstung verpflichten würden. Genau das ist passiert. Die NATO-Staaten haben sich darauf geeinigt, dass 5 % des jährlichen BIP in die Rüstung investiert werden sollen.
Erstmals soll im Jahr 2035 diese Grenze vollständig erreicht sein. Das wäre mindestens eine Verdopplung der bisherigen Ausgaben. Das spiegelt wider, wie der Geist der Zeit verläuft: die Staaten wollen und sollen wesentlich mehr Geld ausgeben. Dasselbe Spiel wird auch in der EU sichtbar.
Hier geht es schon nicht mehr um die traditionelle Landesverteidigung an den eigenen Grenzen oder ähnlich. Es geht wie im Fall der Ukraine darum, quasi auf der Weltbühne um die eigenen Grenzen mitzuspielen.

Die EU befeuerte die Rüstungswelle gleichsam

Hier hat die EU sichtlich den Druck auf die einzelnen Staaten hinsichtlich der notwendigen Aufrüstung erhöht. Rheinmetall geht davon aus, dass die EU Staaten insgesamt bis zum Jahr 2030 Aufträge im Volumen von bis zu 1 Billion Dollar vergeben würden. Davon wolle Rheinmetall, so hieß es vor einigen Wochen, sich 300 Milliarden Euro an Auftragsvolumen schnappen.
Nun hat Donald Trump mit seiner unfassbaren Ankündigung in den USA, den Billionen-Dollar Bereich zu erreichen, natürlich auch das Tempo und den Druck für die genannten Institutionen erhöht. Die sollen und wollen sich sicher von Deutschland nicht abhängig machen.
Also bleibt jetzt zu sehen, dass Rheinmetall und auch andere Rüstungsunternehmen an Aktienmärkten basierend auf den Aussagen von Donald Trump zur Mehr-Ausgabe in den USA hier an den europäischen Börsen massiv klettern.
Fazit: Rheinmetall ist nun in einer sehr komfortablen Situation. Die Aktie ist fast im Tagestakt auf neuen Zwischentops. Es fehlen nur noch weniger als 150 Euro bis zur Marke von 2.000 Euro und Analysten sehen schon ein Kursziel bei 2.200 Euro (im Durchschnitt). Es ist alles bestens.

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