Rheinmetall-Aktie: 6,1 Milliarden Euro-Geschäfte!

Trotz geplanter EU-Milliarden für Rüstungshilfen fällt die Rheinmetall-Aktie weiter. Technische Analysten sehen den Wert in einer gefährlichen Lage.

Auf einen Blick:
  • EU plant 6,1 Milliarden Euro
  • Rheinmetall-Aktie rutscht auf 1.125 Euro
  • Charttechniker warnen vor weiterem Rückgang
  • Lieferverzögerungen bei Skyranger-Systemen belasten

Weitere 6,1 Milliarden Euro möchte die EU der Ukraine an Rüstungshilfen gewähren. Das adressiert vor allem Hersteller von Flugabwehrsystemen, Raketen, Radaranlagen oder auch Munition. Das sollte Rheinmetall helfen. Dies passiert an den Börsen jedoch zumindest nicht.

2,6 % Abschlag verbuchte Rheinmetall gestern am Montag und ist damit auf 1.125 Euro gesunken. Heute ist das Unternehmen bis dato um rund 0,1 % geklettert und bleibt noch immer auf dem extrem niedrigen Niveau des Vortages.

Rheinmetall Aktie Chart

Die Notierungen sind klar im Abwärtstrend. Es droht sogar ein Rückgang in Richtung von 1.000 Euro. Charttechniker sind der Meinung, dass die Aktie inzwischen wieder in einer sehr gefährlichen Lage ist. Technische Analysten sind ohnehin der Auffassung, dass die Aktie weit im Abwärtstrend verläuft. Die Notierungen sind hier mehr als 300 Euro unterhalb wichtiger Trendmarken gelandet.

Die Problemlage für Rheinmetall und andere Unternehmen aus der Rüstungsbranche sieht inzwischen so aus, dass die Unternehmen deshalb unter Druck geraten sind, weil es Schwierigkeiten bei der Umsetzung der hohen Auftragsvolumina gibt, die zu Rekordauftragsbeständen geführt haben.

Zudem scheint Rheinmetall hier mit Folgekosten konfrontiert zu sein, indem die Skyranger-Systeme an die Bundeswehr erst im Jahr 2027 geliefert würden. Hier hatte Rheinmetall zwar die entsprechende Attacke der Bundesregierung wegen der Lieferverzögerung gekontert und unter anderem auf Änderungswünsche durch den Auftraggeber verwiesen. Das scheint jedoch an den Börsen derzeit noch immer nichts zu helfen.

Das Misstrauen ist groß. Analysten halten allerdings an ihren hohen Kurszielen für die Aktie fest. Wird dies tatsächlich helfen, die Stimmung an den Märkten etwas zu verbessern? Dies wäre ein Befreiungsschlag, da die  Aktie noch immer unter immensem Druck steht!

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