Für Rheinmetall aus Düsseldorf sieht es inzwischen wieder etwas dunkler aus. -0,8 % stehen auf den Kurstafeln für den heutigen Tag. Aktuell werden dort 1.170,60 Euro gezeigt. Der Titel ist wieder unter die Marke von 1.200 Euro gelaufen. Dennoch ist es insgesamt noch nicht vorbei mit der Erholung. Die Notierungen waren Ende Juni bis auf annähernd 900 Euro abgestürzt, nachdem ein Auftrag durch die Bundesregierung entzogen worden war. Dabei ging es um die F126-Fregatten. Das Ganze ist zwar noch nicht Geschichte, inzwischen hat sich allerdings eine neue Entwicklung angedeutet.
Aktuell deuten die Märkte an, dass die Untergrenze von 1.200 Euro eine gewisse Bedeutung hat. Hier stabilisiert sich das Papier deutlich, es kehrt immer wieder zu diesem Punkt zurück (auch wenn heute 30 Euro fehlen), was aus charttechnischer Sicht bereits ein gutes Zeichen ist. Technische Analysten weisen allerdings darauf hin, dass der GD200 noch recht weit entfernt ist. Rund 15 % müssten hier aufgeholt werden.
Am Ende warten die Börsen weiterhin, bis die gesamte Branche anspringt
Dennoch entwickelt sich die Aktie inzwischen deutlich erfreulicher. In den vergangenen vier Wochen ging es um 27,5 % nach oben. Ein Teil der Aufwärtsentwicklung ist sicherlich auf den Umschwung nach der Präsentation der Zahlen zum zweiten Quartal zurückzuführen, die zumindest für eine wieder etwas bessere Stimmung sorgten.
Das Unternehmen verwies darauf, dass der Auftragsbestand von mehr als 80 Milliarden Euro zum Ende des zweiten Quartals einen Rekord darstellte. Rheinmetall geht davon aus, mehr als 100 Milliarden Euro an Aufträgen einzusammeln!
Zudem konnte Rheinmetall darauf verweisen, dass die Ergebnismarge im zweiten Quartal auf 17,1 % geklettert war. Das Ziel für das laufende Jahr liegt bei rund 19 %.
Rheinmetall Aktie Chart
Angesichts dieser Zahlen hatte der Markt zuvor möglicherweise etwas zu viel Misstrauen an den Tag gelegt. Die operative Marge verbessert sich, und insofern bestätigt Rheinmetall zumindest das Bild, das zahlreiche Analysten zeichnen. Diese haben ihre Kursziele deutlich oberhalb des Kurses angesetzt, der aktuell an der Börse für die Aktie bezahlt wird.
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