Rezolve AI setzt auf den eigenen Erfolg. Das Unternehmen plant ein massives Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 300 Millionen Dollar. Anleger reagierten prompt und schickten das Papier am Freitag zweistellig ins Plus.
Die Führung sieht den aktuellen Börsenwert kritisch. In einer Mitteilung betonte der Vorstand, die Aktie sei „erheblich unterbewertet“. Ein Vertrag mit dem Finanzhaus BTIG zur Abwicklung der Käufe steht bereits.
Das Kapital stammt primär aus den Barreserven. Diese beliefen sich Ende 2025 auf gut 111 Millionen Dollar. Parallel dazu prüft das Management weitere Finanzierungsmodelle ohne Verwässerungseffekte für bestehende Aktionäre.
Zeitplan für den Rückkauf
Der Fahrplan steht fest. Ende Juni stimmen die Aktionäre auf der Hauptversammlung über das Vorhaben ab. Danach folgt ein rechtlicher Prozess nach britischem Firmengesetz, der bis Ende August abgeschlossen sein soll.
Sobald diese Hürden genommen sind, kann das Unternehmen flexibel agieren. Das Management entscheidet dann je nach Marktlage über den genauen Zeitpunkt und das Volumen der Käufe.
Operative Entwicklung stützt Kursplus
Das Geschäft des KI-Spezialisten liefert das nötige Fundament. Im ersten Quartal 2026 erzielte der Konzern 60 Millionen Dollar Umsatz. Für das gesamte Geschäftsjahr peilt der Vorstand Erlöse von 360 Millionen Dollar an.
Der Kurs kletterte am Freitag um 17,21 Prozent auf 2,52 Euro. Damit notiert die Aktie deutlich über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 2,25 Euro.
Die Entscheidung liegt nun bei den Eigentümern. Stimmen sie Ende Juni für den Plan, startet die Umsetzung im Spätsommer.
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