Republic Services Aktie: Fullerton vergibt neuen Kommunalvertrag

Symbolbild, KI-generiert

Raymond James und CIBC senken ihre Kursziele, bestätigen aber ihre positive Einstufung; Fullerton wählt Republic Services als Entsorger.

Auf einen Blick:
  • Raymond James senkt Kursziel auf 235 Dollar
  • CIBC reduziert Zielmarke auf 240 Dollar
  • Fullerton entscheidet sich für Republic Services
  • Quartalszahlen erscheinen am 29. Oktober

Im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen blicken Marktbeobachter differenzierter auf die Aktie von Republic Services. Gestern reduzierte das Analysehaus Raymond James das Kursziel für den Titel von $238 auf $235. Zugleich behielten die Analysten ihre Einstufung „Outperform“ bei und begründeten den Schritt mit den Aussichten für den Bereich feste Abfälle im dritten Quartal.

Bereits am Donnerstag hatte auch CIBC die Erwartungen angepasst. Im Rahmen einer Vorschau auf den anstehenden Zwischenbericht senkte die Bank ihr Kursziel von $249 auf $240, bestätigte dabei jedoch ebenfalls die Einstufung mit „Outperformer“. Beide Häuser sehen damit weiterhin Aufwärtspotenzial für die Aktie, setzen die Zielmarken vor den Quartalszahlen jedoch etwas vorsichtiger an.

Terminkalender und Quartalszahlen im Fokus

Die offiziellen Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal 2026 wird das Unternehmen am 29. Oktober nach Börsenschluss vorlegen. Im direkten Anschluss an die Veröffentlichung ist für denselben Tag eine Telefonkonferenz für Investoren angesetzt.

Neben den Geschäftszahlen steht für Anteilseigner zudem eine Dividendenzahlung an. Eine reguläre Quartalsdividende von $0,67 je Aktie soll am 15. Oktober 2026 ausgezahlt werden. Bezugsberechtigt sind dabei jene Anleger, die zum Stichtag am 2. Oktober im Aktienregister eingetragen waren.

Neuer Kommunalvertrag sichert Entsorgungsgeschäft

Operativ konnte der Dienstleister einen Erfolg auf kommunaler Ebene verbuchen. Am Dienstag entschied sich der Stadtrat von Fullerton für Republic Services und zog das Unternehmen dem Konkurrenten CR&R Environmental Services vor. Der Konzern bleibt damit weiterhin als Dienstleister für die Müllabfuhr und das Recycling der Stadt zuständig.

Die Dienstleistungen unter dem neuen Vertrag sollen planmäßig am 1. Juli 2027 anlaufen. Der Beschluss sichert dem Unternehmen damit über das laufende Betriebsjahr hinaus planbare Aufgaben im regionalen Entsorgungsmarkt.

Kursnotierung behauptet sich nahe Rekordniveau

An der Börse zeigt sich das Papier trotz der jüngsten Zielanpassungen gut behauptet. Zum Handelsschluss am Freitag notierte die Aktie bei 193,65 Euro. Damit liegt der Kurs rund 4,1 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 201,90 Euro. Die Bewertung spiegelt das anhaltende Interesse an Geschäftsmodellen mit stabilen Cashflows in der Entsorgungswirtschaft wider.

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