Replimune-Aktie: Worst Case!

Die Replimune-Aktie verliert heute zwei Drittel ihres Wertes und stürzte ins Bodenlose. Was steckt hinter dem Blutbad des Biotech-Unternehmens an der Börse?

Auf einen Blick:
  • FDA lehnt wichtigste Hoffnungsprojekt ab
  • Massives Downgrade von JPMorgan
  • Unsichere Zukunft wegen möglicher Cash-Knappheit

Es sind rabenschwarze Tage für die Replimune-Aktie. Nachdem der Kurs des Biotech-Unternehmens bereits in den letzten fünf Handelstagen um 45 Prozent eingebrochen ist, geht es im Laufen des Montags noch einmal um 66 Prozent den Bach hinunter. Die Aktie sinkt damit auf ein neues Allzeittief. Was steckt hinter dem Blutbad an der Börse?

Die FDA sagt Nein

Der Einbruch der Replimune-Aktie am heutigen Montag ist auf eine verheerende Nachricht der US-Gesundheitsbehörde FDA zurückzuführen. Replimune hat am Freitagabend einen sogenannten Complete Response Letter von der FDA erhalten. Dies ist bereits die zweite Ablehnung für das wichtigste Hoffnungsprojekt des Unternehmens, die Krebstherapie RP1 zur Behandlung von fortgeschrittenem Melanom.

Die FDA bemängelte darin, dass Replimune die bereits zuvor geäußerten Bedenken hinsichtlich der Studienergebnisse nicht ausreichend adressiert habe. Das Management gab sich extrem enttäuscht und behauptete, die FDA habe während des Prozesses ein neues Review-Team eingesetzt, das die vorherigen Absprachen ignoriert habe. In Investorenkreisen wird dies jedoch oft als Managementversagen gewertet, da der Pfad zur Zulassung nun völlig ungewiss ist.

Unmittelbar nach der Nachricht reagierten die Banken mit drastischen Abstufungen. JPMorgan senkte das Rating von „Neutral“ auf „Untegewichten“ und strich das bisherige Kursziel von zehn US-Dollar komplett. Analysten sehen aktuell keinen klaren Weg mehr für eine beschleunigte Zulassung des Medikaments.

Unsichere Zukunft

Die Unsicherheit um die Zukunft von Replimune hat mit dem heutigen Tage eine neue Dimension erreicht. Da die Markteinführung von RP1 nun in weite Ferne gerückt ist, wächst die Sorge, dass das vorhandene Kapital (weniger als 200 Millionen Dollar zum Ende 2025) nicht ausreichen wird, um neue Studien zu finanzieren.

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