Renk Group Aktie: Zahlen gut, Sektor schwach

Symbolbild, KI-generiert

Renk steigert Bestellungen und operative Kennzahlen; die Rheinmetall-Gewinnwarnung belastet den Aktienkurs trotz bestätigter Jahresziele.

Auf einen Blick:
  • Auftragseingang steigt um fast 45 Prozent
  • Auftragsbestand erreicht 7,6 Milliarden Euro
  • Jahresziele bleiben unverändert bestätigt
  • Rheinmetall-Schwäche zieht Renk-Aktie mit

Starke Auftragslage, trotzdem rote Zahlen im Kurs: Renk hat im dritten Quartal deutlich mehr Bestellungen eingesammelt, die Aktie gab im Handelsverlauf um fast sieben Prozent nach. Auslöser ist weniger das eigene Zahlenwerk als die Gewinnwarnung bei Rheinmetall.

Aufträge legen kräftig zu

Der Auftragseingang stieg um fast 45 Prozent auf 469 Millionen Euro. Der Auftragsbestand erreichte Ende September 7,6 Milliarden Euro. Treiber bleibt die Aufrüstung in Europa. Besonders die Sparte Vehicle Mobility Solutions profitierte, unter anderem von einer Erweiterung des Auftrags von KNDS Deutschland für Getriebe des Leopard 2 und seiner Fahrzeugfamilie.

Auch operativ lief es ordentlich. Der Umsatz wuchs um gut 12 Prozent auf 345 Millionen Euro, das bereinigte Ebit um mehr als 17 Prozent auf 61 Millionen Euro. Jefferies-Analystin Chloe Lemarie sah die Resultate weitgehend im Rahmen der Erwartungen.

Die Jahresprognose hat der Vorstand bestätigt, nachdem sie Ende Oktober wegen des Verkaufs des Gleitlagergeschäfts angepasst worden war. Erwartet werden im fortgeführten Geschäft 1,4 Milliarden Euro Umsatz und ein bereinigtes Ebit von 240 bis 255 Millionen Euro.

Umbau zum reinen Rüstungskonzern

Der Spartenverkauf bringt Renk beim geplanten Umbau voran. Bis 2030 sollen 90 Prozent des Umsatzes aus dem Rüstungsgeschäft stammen. Zugleich wächst das Unternehmen über Zukäufe: Die im Juli angekündigte Übernahme von David Brown Defence wurde zum 2. November vollzogen. Der britische Hersteller soll das Marinegeschäft stärken, das kleinere der beiden verbleibenden Segmente.

Sektorstimmung drückt den Kurs

Warum fällt die Aktie dann? JPMorgan-Analyst David Perry sagte, der Kursrutsch bei Rheinmetall strahle auf andere Werte der Branche ab. Renk wurde in diesen Sog gezogen, obwohl die eigenen Zahlen kaum Anlass boten.

Vorstandschef Alexander Sagel nutzte die Schwäche offenbar zum Einstieg. Laut Pflichtmitteilung kaufte er am Donnerstag über Xetra Aktien für gut 238.000 Euro, zu einem durchschnittlichen Preis von rund 35,17 Euro. Die Aktie liegt damit deutlich unter den Kurszielen der Analysten, die laut Marktdaten zwischen 50 und 73 Euro reichen.

Als nächste Wegmarke steht die Integration von David Brown Defence an. Sie dürfte im Marinegeschäft zeigen, ob der Zukauf die Erwartungen erfüllt.

Stand heute, 05. November: RENK Group – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in RENK Group investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 05. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

RENK Group: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)