Renk hat gestern kräftig gestiegene Bestellungen gemeldet und die Prognose für die fortgeführten Geschäftsbereiche bestätigt. In den ersten neun Monaten 2026 erreichte der Auftragseingang nach Unternehmensangaben 1.664,4 Mio. €, ein Plus von 33,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Ergebnis und Auftragsbestand wachsen
Der Umsatz erhöhte sich im selben Berichtszeitraum um 5,8 Prozent auf 982,0 Mio. €. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern entwickelte sich dynamischer: Es stieg um 12,7 Prozent auf 158,8 Mio. €.
Zum 30. September bezifferte Renk den Auftragsbestand auf 7,6 Mrd. €. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen bei den fortgeführten Geschäftsbereichen weiterhin einen Umsatz von rund 1,4 Mrd. €.
Beim bereinigten operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegt die bestätigte Jahresprognose zwischen 240 Mio. € und 255 Mio. €. Das Gleitlagergeschäft soll nach Unternehmensangaben ab dem vierten Quartal 2026 als nicht fortgeführter Geschäftsbereich ausgewiesen werden.
Marineauftrag und neue Getriebetechnik
Einen konkreten Auftrag meldete RENK Magnet-Motor am 29. Oktober: Saab bestellte drei Stirling-Stromerzeugungssysteme für ein U-Boot-Programm eines NATO-Staats. Renk bezeichnete die Bestellung als dritten größeren Auftrag innerhalb der Zusammenarbeit mit Saab.
Am 30. Oktober stellte Renk außerdem die Entwicklung des Getriebes HSWL 406 für künftige schwere Kettenfahrzeuge vor. Das Unternehmen nannte das italienische New-Main-Battle-Tank-Programm als mögliche Anwendung, meldete dafür aber keinen Auftrag.
Für den 8. Dezember hat Renk ein Strategieupdate in London angekündigt. Vorstandsvorsitzender Alexander Sagel soll dort die weitere strategische Ausrichtung der Gruppe erläutern; die Veranstaltung ist als Hybridformat vorgesehen.
Stand heute, 06. November: RENK Group – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in RENK Group investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 06. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
