Renk-Aktie: Was für ein Irrtum!

Die Renk-Aktie notiert deutlich unter Analystenzielen, obwohl der Markt Friedenshoffnungen eingepreist hat. Experten halten das Papier für unterbewertet.

Auf einen Blick:
  • Aktie notiert im formalen Abwärtstrend
  • Analysten sehen rund 28 Prozent Aufwärtspotenzial
  • Markt hat mögliche Friedenshoffnungen eingepreist
  • Rüstungsprogramme von EU und Nato stehen fest

Eine kleine Erholung präsentiert der Markt heute für die Aktie der Renk. Es ging bis dazu um 1,8 % aufwärts, wobei die Aktie auf einen Kurs von nur 53,32 Euro kommt. Sie ist in den vergangenen Tagen erneut weit abgerutscht und kommt aktuell auf ein Wochenminus (in den zurückliegenden fünf Tagen) von etwa 7 %. Es fehlt viel, um hier den Trendwechsel einzuläuten.

Renk: Hier fällt einem wenig ein!

Die Renk hat kaum Nachrichten fabriziert, was unter anderem dazu führt, dass die Aktienkonkurrenz von Rheinmetall relativ deutlich stärker abschneidet. Die Rheinmetall meldet fast täglich irgendwelche Projekte oder Aufträge, von Renk kommt zu wenig. Dementsprechend ist die Renk mittlerweile klar im formalen Abwärtstrend angekommen. Die Notierungen haben sowohl den GD100 unterkreuzt wie auch die 200-Tage-Linie verfehlt.

Renk Aktie Chart

Es fehlen jeweils 10 Euro (oder sogar etwas mehr) und damit fast 20 %, um hier einen Trendwechsel herbeizuführen. Man könnte davon ausgehen, dass damit die Messe schon gelesen ist.

Nicht ganz, meinen die Analysten. Die sehen den MDax-Wert weiterhin in einer starken Range. Das mittlere Kursziel für das Papier liegt bei über 67 Euro, was unter anderem bedeutet, dass der Markt sich extrem verschätzt. Es lägen noch rund 28 % Potenzial vor, geht aus diesen Daten hervor. Die Aktie ist und bleibt daher derzeit aus Sicht der Profis unterbewertet.

Der Markt hat möglicherweise einfach eingepreist, dass das Risiko zunehmen, zwischen Russland und der Ukraine könne es einen Frieden geben. Dies assoziieren die Beobachter dann damit, dass ggf. die Rüstungsvorhaben in der EU oder in der Nato nicht mehr so stringent umgesetzt würden wie vielleicht gedacht. All das ist notwendigerweise nicht richtig. Die Programme von EU und Nato stehen, zumindest in den groben Fassungen. Also haben Analysten ein sehr großes Argument hervorgebracht.

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