Die Renk-Aktie ist mit einem Kursplus von drei Prozent am Freitagvormittag Spitzenreiter im Nebenwerteindex MDAX und setzt damit ihren Aufwärtstrend der letzten Tage fort. Was befeuert den Kurs des deutschen Getriebeherstellers wieder?
Zwei Entwicklungen geben Rückenwind
Zwei Entwicklungen unterstützten dieser Tage den Kursaufschwung der Renk-Aktie. Zum einen geht der Ukraine-Krieg mit unverminderter Härte weiter.
Die jüngsten amerikanischen Friedensbemühungen sind Schall und Rauch geblieben. Russlands Präsident Putin scheint derzeit kein Interesse an einer Friedenslösung zu haben. Er gibt sich zwar weiterhin gesprächsbereit, stellt aber Forderungen, die für die Ukraine und ihre Partner nicht akzeptabel sind.
Für die Renk-Aktie ist das eine positive Entwicklung. Solange der Krieg in Osteuropa weitertobt, ist die Bereitschaft europäischer Länder, mehr Geld in Rüstungsgüter zu investieren, hoch.
Zum anderen gehen die Beratungen im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in die letzte Runde. In Kürze dürfte der Haushalt für das Jahr 2025 endgültig beschlossen werden. Sicherheit über den Verteidigungshaushalt ist eine weitere Unterstützung für den Aktienkurs von Renk.
Keine größeren Impulse zu erwarten
Größere Impulse für die Renk-Aktie dürfen sich Anleger momentan aber nicht erwarten. Erst die Vorlage der nächsten Quartalszahlen dürfte dem Getriebehersteller einen neuen Impuls geben.
Dass sich der jüngste Aufwärtstrend bis zum Allzeithoch bei 85 Euro fortsetzt, ist deshalb als eher unwahrscheinlich anzusehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Renk-Aktie in einen Seitwärtstrend übergeht, ist höher.
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