Die Ungeduld an den Börsen bezüglich der Rüstungsindustrie ist mit den Händen zu greifen. Renk ist erneut in einer deutlichen Verkaufssituation und schafft es in keiner Weise, den Anschluss an einen Aufwärtstrend herzustellen.
Analysten lassen sich derweil nicht beunruhigen und setzen die Kursziele weiterhin sehr viel höher an als das, was die Märkte für die Renk zahlen. Wer hat nun Recht?
Die Zahlen kommen schon bald
Rund 32 % hat die Aktie schon im Laufe des Jahres verloren. Dabei sind die Ziele für das Unternehmen erreichbar, hieß es zuletzt immer wieder. Am 5.11. wird Renk seine Bücher erneut öffnen und mit einiger Wahrscheinlichkeit die Jahresziele erneut unterstreichen und bestätigen.
Die Analysten werden keinen Anlass finden, um die Kursziele nach unten zu schrauben. Einziger Haken sind derzeit die Aktionäre. Die lassen sich derzeit von den möglichen „Friedensgesprächen“ in der Ukraine abhalten. Die Rüstungsindustrie müsste hier befürchten, künftige Aufträge nicht mehr zu erhalten, so die Stimmung. Es ist also eine Wette auf einen möglichen Frieden und gegen Renk. Selten war eine Wette so schlecht platziert. Analysten lassen sich von solchen Überlegungen denn auch nicht beeindrucken.
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