Eine Woche mit erheblichen Schwankungen nahm für die Aktie von Renk letztlich ein versöhnliches Ende. Um gut ein Prozent verbesserte sich der Rüstungstitel am Freitag im Xetra-Handel, ging letztlich bei einem Kurs von 57,54 Euro aus dem Handel. Damit hatte sich die Renk-Aktie auf Wochensicht um immerhin knapp sechs Prozent gesteigert. Was dem Spezialgetriebehersteller unter anderem Auftrieb gegeben haben könnte, war ein Signal aus den USA.
Renk investiert 150 Millionen US-Dollar in Michigan
Gemeinsam mit der Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, gab Renk-CEO Alexander Sagel am Freitag bekannt, dass der Konzern sein Engagement für den 26. US-Bundesstaat fortsetzen wird. Zwischen 2024 und 2030 investiert die Renk Group in Michigan demnach insgesamt 70 Millionen US-Dollar in Sachanlagen sowie 80 Millionen in Forschung und Entwicklung. Renk werde in diesem Zusammenhang bis zu 270 neue Arbeitsplätze schaffen, so Sagel. Der Konzern werde zudem weiterhin „aktiv zusätzliche Möglichkeiten für Fusionen und Akquisitionen im Bundesstaat ausloten“.
Diese Bemühungen spiegele das Vertrauen des Unternehmens in die qualifizierten Fachkräfte, die starke industrielle Basis und die geschäftlichen Rahmenbedingungen in Michigan wider, so der Renk-Chef.
- Renk America und Horstman, die beiden US-Tochtergesellschaften der Renk Group in Michigan, beschäftigen derzeit mehr als 540 Mitarbeiter in Muskegon, Sterling Heights und Roseville
- Durch die Investitionen werden laut Mitteilung „nicht nur diese Werke gezielt gestärkt, sondern auch die Position von Michigan als führender Fertigungsstandort“
Renk will „moderner Kriegsführung gerecht werden“
Michigan sei die Wiege der modernen Fertigung, „und mit den Investitionen in diesen Bundesstaat festigt Renk unsere Führungsposition in der Verteidigung“, so Gouverneurin Whitmer. In den USA und weltweit investiert Renk nach eigenen Angaben „in die Stärkung der Verteidigungsindustrie der USA und ihrer Verbündeten und treibt gleichzeitig Innovationen in Antriebstechnik und Mobilitätssystemen voran, um den Anforderungen moderner Kriegsführung gerecht zu werden“.
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