Nein, der August war für Aktie von Renk kein guter Monat. Mit einem Kurs von gut 68 Euro waren die Papiere des Augsburger Rüstungsunternehmens aus letzten Handelstag im Juli gegangen. Nach den (bislang recht erfolglosen) Friedensbemühungen der internationalen Politik um die Ukraine, war die Renk-Aktie allerdings massiv eingenickt und rutschte sogar unter die 60-Euro-Marke. Zuletzt allerdings fing sie sich wieder, es war jedoch eher Schadensbegrenzung.
Rheinmetall zieht Renk mit nach oben
Denn nach einer durchaus erfolgreichen Woche legte die Aktie von Renk am Freitag im Xetra-Handel noch einmal 2,7 Prozent zu auf jetzt 62,43 Euro. Auslöser war offensichtlich der kleine Kurssprung des größeren Mittbewerbers Rheinmetall, der nach einer Kaufempfehlung durch die Deutsche Bank zwischenzeitlich um gut fünf Prozent ansprang. Für Renk hatte sich Deutschlands größte Privatbank bereits am 15. August ausgesprochen, damals aber keinerlei Wirkung an den Märkten erzielt.
Anlässlich der jüngst veröffentlichten Halbjahreszahlen hatte Analyst Christophe Menard das Kursziel damals von 73 auf 75 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Der nächste Kurstreiber für die Aktien des Rüstungszulieferers dürfte der Kapitalmarkttag im November sein, schrieb er. Möglicherweise müssen sich Anleger in der Tat bei Renk gedulden, denn nicht nur von der Prognose der Deutschen Bank ist die Aktie, trotz aktueller Erholung, noch weit entfernt.
- Berenberg-Bank, 84,00 Euro, +34,29%
- Jefferies: 80,00 Euro, +27,90%
- JP Morgan: 90,00 Euro, +43,88%
Warten auf Kapitalmarkt von Renk im November
David H Perry von JP Morgan erwartet gar „eine Rally der Aktien des Rüstungskonzerns“, wie er Mitte August schrieb – setzt dabei aber ebenfalls auf den November. Der US-Analyst beruft sich auf die Aussage des Renk-Managements, dass es im Rahmen des Kapitalmarkttags neue Mittelfristziele für das Jahr 2030 geben solle. Er rechnet damit, dass diese über den bisherigen Konsensschätzungen liegen werden. Die Chance auf kurzfristigen Frieden in der Ukraine hält der Experte für „sehr gering“.
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