Renk-Aktie: Das kommt ziemlich überraschend!

Die Aktie des Rüstungskonzerns Renk hat gerade einen Lauf. Und das ausgerechnet, während Großaktionär KNDS sich von einem großen Aktienpaket trennt.

Auf einen Blick:
  • Die Aktie des Rüstungskonzerns Renk hat allein am Mittwoch sechs Prozent zugelegt
  • Dabei hatte der Panzerhersteller KNDS mehr als ein Drittel seiner Anteile abgestoßen
  • Auf Kaufempfehlungen durch Analysten hatten die Anleger zuvor nicht positiv reagiert

Die Aktie von Renk erwischte nach Zahlen dasselbe Schicksal wie die des großen Wettbewerbers Rheinmetall: Trotz guter Ergebnisse und wohlwollender Analysten sackten die Papiere des Getriebeherstellers erst einmal ab. Doch seit Anfang der Woche geht es mit dem Rüstungstitel wieder nach oben, am Mittwoch in Frankfurt gleich um knapp sechs Prozent auf 48,09 Euro. Dass die Renk-Aktie sich gerade jetzt so überaus vital zeigt, kommt ziemlich überraschend.

Renk Aktie Chart

KNDS verkauft massiv Renk-Anteile

Denn laut übereinstimmender Medienberichte vom Mittwoch, hat sich der deutsch-französische Panzerbauer KNDS von mehr als einem Drittel seines Aktienpakets an Renk getrennt. KNDS platzierte laut WirtschaftsWoche über Nacht 5,8 Millionen Aktien des Augsburger Konzerns, bei dem der Rüstungskonzern zum Börsengang vor gut zwei Jahren als Ankeraktionär eingestiegen war, für rund 262 Millionen Euro. „Die Beteiligung von KNDS sinkt damit von 15,8 auf zehn Prozent“, so der Bericht. Der Erlös soll zur Optimierung der Kapitalstruktur verwendet, wie KNDS demnach erklärte.

Die Renk-Aktien seien über die Investmentbanken Deutsche Bank und Goldman Sachs zu je 45,10 bei institutionellen Investoren untergebracht worden, heißt es.

  • „KNDS bekräftigt seine volle Unterstützung für das Renk-Management und bekennt sich zur langfristigen Zusammenarbeit beider Unternehmen“
  • Die Anleger ließ die Vorgänge kalt, auf Analystenempfehlungen aus den vergangenen Tagen hatten sie hingegen nicht positiv reagiert

Jeffries beließ Renk-Kursziel auf 78 Euro

So hatte etwa das Analysehaus Jefferies die Einstufung für Renk nach dem Quartalsbericht am 6. Mai auf „Buy“ mit einem Kursziel von 78 Euro belassen – sieht also noch weiteres Kurspotenzial von mehr als 60 Prozent. Die Zahlen seien „solide“ gewesen, schrieb Analystin Chloe Lemarie laut finanzen.net. So liege der Auftragseingang des Getriebeherstellers ebenso wie das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um vier Prozent über der Konsensschätzung. Geholfen hatte es der Renk-Aktie nicht – bis jetzt.

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