Die Aktie von Renk tat sich die vergangenen Tage schwer, trotz eines am 15. Januar vermeldeten Auftrags der U.S. Army mit einem potenziellen Gesamtwert von bis zu 75,5 Mio. USD über einen Zeitraum von fünf Jahren. Von 65,80 Euro am Montag, waren die Papiere des Augsburger Getriebeherstellers, mitsamt dem Rüstungsmarkt, im Wochenverlauf bis auf 56,20 Euro zurückgefallen. Vor dem Wochenende aber ging es mit der Renk-Aktie dann ganz plötzlich wieder aufwärts, auf immerhin 59,45 Euro – und damit auch den Kurszielen entgegen.
Kursziele bis 76 Euro für Renk-Aktie
Denn tatsächlich hatten sich im Januar gleich vier Analysten zu Renk gemeldet – und allesamt sehen sie noch reichlich Kurspotenzial bei der Aktie. Das wird deutlich, wenn man sich die auf finanzen.net aufgeführten Prognosen vor Augen führt.
- Goldman Sachs: 70,00 Euro, +17,65%
- Deutsche Bank: 72,00 Euro, +21,01%
- JP Morgan: 75,00 Euro, +26,05%
- Berenberg Bank: 76,00 Euro, +27,73%
Besonders zuversichtlich ist demnach Berenberg-Analyst George McWhirter, der das Kursziel für Renk vor zehn Tagen zwar von 84 auf 76 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf „Buy“ belassen hatte. Er setze nach wie vor auf Rüstungswerte, hieß es. Seine Erwartung eines „Dekade langen Anstiegs der europäischen Rüstungsausgaben“ sieht er nach eigenen Angaben bestätigt. Die Rüstungsbranche sei zudem niedriger bewertet als der Bereich zivile Luftfahrt. Sein Top-Favorit aber ist nicht Renk, es bleibt Rheinmetall.
Goldman Sachs bei Renk nur etwas vorsichtiger
Zuletzt hatte sich die US-Investmentbank Goldman Sachs mit einer Einstufung zu Renk gemeldet, mit einem Kursziel von etwas vorsichtigeren 70 Euro. Analyst Sam Burgess veröffentlichte in der Vorwoche seinen Ausblick auf die Berichtssaison der europäischen Luftfahrt- und Rüstungsbranche für 2025 und auf das neue Jahr. Das Risiko, dass Deutschland seine Aufrüstungsambitionen nennenswert verringert, hält Burgess für äußerst gering. Renk beließ er trotz knapp 18 Prozent Kurspotenzial auf „Neutral“.
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