RENK-Aktie: Die sind irre!

Der Aktienkurs gab nach, obwohl RENK im ersten Halbjahr Aufträge über gut 1,2 Milliarden Euro verbuchte.

Auf einen Blick:
  • Aktie verlor binnen vier Wochen 22,7 Prozent
  • Jahresminus beträgt bislang 38 Prozent
  • Auftragseingang stieg um annähernd 30 Prozent
  • Analysten senkten Kursziele im Durchschnitt leicht

Immer noch in extrem schwacher Verfassung befindet sich die Aktie von Renk. Während Rheinmetall am Donnerstag etwas zulegen konnte, gab Renk weiter nach. Ein Minus von 0,39 % stand auf den Börsentafeln, und die Aktie fiel auf ein Kursniveau von 34,31 Euro.

Sie ist damit ausgesprochen schwach. In den vergangenen fünf Tagen ging es für das Papier bereits um 7,9 % nach unten. In den zurückliegenden vier Wochen verlor Renk an den Aktienmärkten 22,7 %. Die Aktie befindet sich also mehr oder weniger in einer katastrophalen Verfassung. Zumal das Jahr insgesamt schon ein Minus von 38 % mit sich bringt.

Das ist ein radikaler Absturz

Im Chart lässt sich der Abwärtstrend ziemlich gut dokumentieren. Die Aktie war zu Beginn des Jahres einmal kurz über 65 Euro notiert worden, lief dann bis Anfang März auf knapp 60 Euro nach unten und verlor sukzessive an Boden.

RENK Group Aktie Chart

Bis Ende Juni ging es dann auf nur noch gut 40 Euro nach unten. Die Aktie versucht nun, einen Boden auszubilden, befindet sich allerdings seit etwa Juli fast schon im freien Fall.

Das ist insofern erstaunlich, als das Unternehmen wirtschaftlich doch einiges zu bieten hat. Zuletzt waren die Zahlen zum zweiten Quartal bekannt gegeben worden. Damit ist auch das gesamte erste Halbjahr auf den Prüfstand gekommen.

Renk konnte einen Rekordauftragseingang von gut 1,2 Milliarden Euro verbuchen und damit den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um annähernd 30 % steigern.

Auch das hat nichts genützt. Neue Nachrichten waren zuletzt nicht mehr zu sehen. Der Titel zeigt also sowohl trendtechnisch als auch hinsichtlich der Nachrichtenlage eher nach unten.

Analysten lassen sich davon wenig beeindrucken. Sie haben ihre Kursziele zwar im Durchschnitt etwas nach unten korrigiert, liegen damit allerdings noch immer sehr weit über dem, was die Märkte derzeit für Renk bezahlen.

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