Der Getriebehersteller Renk steht unter den deutschen Rüstungstiteln immer wein wenig im Schatten von Rheinmetall. Daran wird sich, allein der Größe wegen, wohl auch nichts ändern. Zuletzt allerdings hat Renk den Wettbewerber klar geschlagen, zumindest an der Börse hatte dieser keine Chance: Während die Rheinmetall-Aktie mit einem Minus von gut acht Prozent die Woche beendete, hatten die Augsburger ihren Börsenwert letztlich um 2,4 Prozent auf jetzt 54,55 Euro gesteigert. Am Freitag ging es um gleich acht Prozent nach oben.
Renk Aktie Chart
Analyst bleibt bei seiner Kaufempfehlung für Renk
Hintergrund des plötzlichen Ausbruchs war offenbar eine Enlassung durch die Deutsche Bank: Christophe Menard hatte die Einstufung für Renk mit einem Kursziel von 72 Euro auf „Buy“ belassen, sieht also noch weiteres Kurspotenzial von rund 30 Prozent bei der Aktie.
Der Panzergetriebe-Hersteller dürfte das Jahr 2025 solide zu Ende gebracht haben, schrieb der Analyst in seinem am Freitag vorliegenden Kommentar nach einer Telefonrunde mit Analysten zum anstehenden Quartalsbericht. Die Aussagen von Renk hätten „für Zuversicht“ gesorgt, so Menard.
- Er ist nicht der erste, der die Aktie derzeit als unterbewertet ansieht
- Das Analysehaus Jefferies Renk hatte das eine Woche zuvor bereits getan
Analystin Chloe Lemarie stufte die Papiere laut Medienberichten als Rüstungsfavoriten ein, wie sie in ihrer Branchenstudie schrieb. Sie blieb bei einem „Buy“-Votum mit einem Kursziel von sogar 75 Euro.
Renk ist Jefferies neuer „Top Pick“
Lemarie stellte vor Wochenfrist ihre Leitlinien für das Jahr 2026 in der Luftfahrt- und Rüstungsindustrie vor, wobei letztere Werte ihr bevorzugtes Segment seien – mit Renk als neuem „Top Pick“ nach den jüngsten Kurskorrekturen in der Branche. Sie verwies dabei „auf die Erwartung, dass das Unternehmen in diesem Jahr von den deutschen und europäischen Investitionen in die Verteidigung profitieren wird“. Die Anleger folgen dieser Ansicht offenbar.
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