An der Börse setzte sich die Schwäche der Rüstungsschmiede Renk am Dienstag fort. Renk verlor 2,1 % auf 41,27 Euro. Analysten kommen im Durchschnitt bei ihren Kurszielen auf einen Wert von rund 66 Euro. Bei den Großinvestoren lösten FMR LLC und Fidelity Advisor Series VIII ihre Beteiligungen vollständig auf. BlackRock verringerte seinen Anteil nur leicht von 4,18 auf 4,13 %. Und dennoch gibt es durchaus positive Pläne.
Produktionsausbau ist fest geplant
Mehr als 2.000 Panzergetriebe pro Jahr will Renk bis 2030 fertigen. 2023 waren es weniger als 600, 2024 bereits mehr als 800. Der geplante Produktionsausbau passt zum hohen Auftragseingang: Im zweiten Quartal kamen Bestellungen über 613 Millionen Euro herein. Der Umsatz erreichte 354 Millionen Euro, das bereinigte EBIT 56 Millionen Euro.
Für 2026 bleibt Renk bei seiner Prognose. Der Umsatz soll mehr als 1,5 Milliarden Euro erreichen, beim bereinigten EBIT sind 255 bis 285 Millionen Euro vorgesehen. Im Segment Vehicle Mobility Systems verbesserte sich die bereinigte operative Marge gegenüber dem Vorjahresquartal um 240 Basispunkte.
Zusätzlich soll die geplante Übernahme von David Brown Defence Zugang zu Marineprogrammen in Großbritannien, Kanada und Australien bringen. Der Vollzug ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
Renk Aktie Chart
Analysten sehen trotz der Schwierigkeiten an den Börsen indes noch immer ein hohes Kursziel. Hier nennen sie mittlerweile im Mittel über 66 Euro!
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