Der Januar hatte für die Aktie von Renk noch vielversprechend begonnen. Ausgehend von 53,62 Euro am letzten Handelstag im Dezember auf Xetra, waren die Papiere des Augsburger Rüstungskonzerns bis zum 12. Januar auf 66,90 Euro nach oben gezogen – ein Aufschlag von fast 25 Prozent. Doch danach war es vorbei mit der Herrlichkeit. Trotz weiter zuversichtlicher Analysten hat die Renk-Aktie seitdem nicht nur wieder abgegeben. Nach einer erneut desaströsen Börsenwoche, und einem Minus von gut neun Prozent, ist der gesamte Zugewinn wieder weg.
Analysten rieten allesamt zum Kauf der Renk-Aktie
53,40 Euro standen im Laufe des Freitagshandels zwischenzeitlich nur noch auf dem Kurszettel von Renk, bevor sich die Aktie wieder etwas fing und bei 54,05 Euro aus dem Handel ging. Das Plus von fast 25 Prozent schrumpfte im Monatsverlauf also auf weniger als ein Prozent zusammen.
Wirklich erklärlich ist das allerdings nicht, wenn man sich allein die Prognosen für die Papiere von Renk aus dem Januar vor Augen führt:
- Goldman Sachs: 70,00 Euro, +28,91%
- Deutsche Bank: 72,00 Euro, +32,60%
- JP Morgan: 75,00 Euro: +38,12%
- Berenberg Bank: 76,00 Euro, +39,96%
Knapp 40 Prozent höher sieht demnach die Privatbank Berenberg die Renk-Aktie wenngleich sie ihr Kursziel am 12. Januar von 84 auf 76 Euro gesenkt hatte, die Einstufung aber auf „Buy“ beließ. Analyst George McWhirter setze nach wie vor auf Rüstungswerte, hieß es auf finanzen.net. Die US-Militäraktion in Venezuela sowie die Grönland-Frage hätten die geopolitische Unsicherheit weiter erhöht.
JP Morgan belässt Renk-Kursziel bei 75 Euro
Mit 75 Euro nur unwesentlich weniger erwartet David Perry von der US-Bank JP Morgan von der Renk-Aktie. Der Ukraine-Krieg sei zuletzt etwas aus den Schlagzeilen verdrängt worden, schrieb er am selben Tag. Im Fokus stünden die wohl weiter steigenden US-Rüstungsausgaben, die Militäraktion in Venezuela sowie die Grönland-Frage. Er glaubt daher weiter an gute Perspektiven im Rüstungssektor. Nur an den Aktienmärkten verfing das bislang nicht.
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