Renk ist weiterhin im Abwärtsmarsch. Am Mittwoch kam es zu einem Sturzflug im Umfang von mehr als 7,3 %. Die Aktie fiel auf nur noch knapp über 42 Euro. Am Donnerstag hat das Papier rund mehr als -3,5 % nachgegeben. Immerhin konnten die Notierungen heute wiederum rund 4 % aufsatteln. Mit rund 42 Euro aber sind sie fatal schwach.
Renk befindet sich damit absolut im charttechnischen und technischen Abwärtsmarsch. Dabei hat das Unternehmen selbst in den vergangenen Wochen eher wenig Anlass dafür gegeben. Vor Monaten noch galt das Unternehmen als Opfer von Shortattacken. Inzwischen hat sich die Angelegenheit ein wenig verselbstständigt.
Renk: Das sieht nicht mehr gut aus!
Es gibt zuletzt Nachrichten aus der Branche, die Renk noch einmal quasi in Sippenhaft genommen haben, wie es in einem Kommentar heißt. Rheinmetall hatte eine wichtige Perspektive aufgeben müssen. Die Bundesregierung hat einen Wechsel beim Fregattenprogramm bekannt gegeben. Bis dato war davon ausgegangen worden, dass die Bundesregierung beziehungsweise das Verteidigungsministerium Fregatten vom Typ F126 von einer Rheinmetall-Tochter kaufen würde. Dies ist dann in letzter Sekunde gescheitert. Insofern ist Rheinmetall am gestrigen Mittwoch um über 18 % an den Aktienbörsen bestraft worden. Renk ist, wie oben beschrieben, ebenfalls kräftig unter die Räder geraten.
Renk Aktie Chart
Die Frage stellt sich jetzt allerdings ernsthaft, wie weit die Bewertung an den Märkten überhaupt wirtschaftlich noch tragbar ist. Denn Renk liegt im laufenden Jahr bereits mit ungefähr 22 % hinten. Das KGV des Unternehmens ist mittlerweile schon vergleichsweise günstig. Es wird auf circa 27 geschätzt. Das KGV für das nächste Jahr läuft, bezogen auf die aktuellen Kurse, auf etwa 20 hinaus. Das ist in der Rüstungsbranche sicherlich ein sehr niedriges KGV.
Die Chancen scheinen auch Analysten so zu sehen. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt bei etwas über 68 Euro. Die Aktie hat damit ein Potenzial von über 60 %.
Keine Frage: Technische Analysten werden immer noch der Meinung sein, dass es im Moment kaum möglich scheint, hier schnell ein Comeback zu realisieren. Allerdings ist die Aktie, wie beschrieben, aus Sicht von Analysten unterbewertet.
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