Renk Aktie: 582 Millionen Auftragseingang im Q1

Renk präsentiert sich auf Konferenz in London, während der Aktienkurs deutlich unter seinen Höchstständen notiert.

Auf einen Blick:
  • Auftritt auf DB Defence Conference
  • Kurs weit unter Rekordhoch
  • Rekord beim Auftragseingang
  • Halbjahreszahlen im August

Renk startet mit einem vollen Terminkalender in die neue Woche. Auf der DB Defence Conference in London trifft das Management heute Investoren. Ein neuer Großauftrag steht nicht auf der Agenda. Der Auftritt kommt für die Augsburger trotzdem in einer heiklen Marktphase.

Die Papiere des Rüstungszulieferers schlossen am Freitag bei 47,95 Euro. Auf Wochensicht steht zwar ein Plus von fast sechs Prozent auf der Anzeigetafel. Langfristig sieht das Bild trüber aus. Vom Rekordhoch bei 88,73 Euro trennen die Aktie fast 46 Prozent.

Auch wichtige Trendlinien bereiten Sorgen. Der Kurs notiert unterhalb der 50-Tage-Linie von 50,74 Euro. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt bei 57,74 Euro fällt mit knapp 17 Prozent noch deutlicher aus. Seit Jahresbeginn hat der Titel rund 13 Prozent an Wert verloren.

Starkes operatives Fundament

Operativ liefert das Unternehmen durchaus Argumente für Optimismus. Im ersten Quartal meldete Renk einen Rekord beim Auftragseingang von 582,3 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte parallel dazu auf 283,6 Millionen Euro. Die bereinigte operative Marge verbesserte sich auf 15 Prozent.

Den stärksten Antrieb lieferte das Segment Vehicle Mobility Solutions. Hier sprang der Auftragseingang um gut 20 Prozent nach oben. Der Umsatz wuchs um elf Prozent. Das operative Ergebnis der Sparte erreichte 35 Millionen Euro.

Der Blick auf den Sommer

Nach dem heutigen Termin in London geht die Roadshow direkt weiter. Am Mittwoch präsentiert sich Renk auf einer Investorenkonferenz in Baden-Baden. Harte Fakten folgen im nächsten Monat. Für den 16. Juli plant der Vorstand ein Vorab-Gespräch mit Analysten.

Die offizielle Halbjahresbilanz legt Renk am 6. August vor. Dort muss das Management das starke Wachstum aus dem Frühjahr bestätigen. Bis dahin stützen die Jahresprognose und der pralle Auftragsbestand den Kurs.

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