Die Aktie der Renk Group rutscht am Freitag spürbar ins Minus. Der Getriebespezialist verliert fast drei Prozent an Wert. Kein Grund zur Panik. Der Rückgang resultiert rein aus dem heutigen Dividendenabschlag.
Seit Handelsbeginn bewertet der Markt das Papier „ex Dividende“. Aktionäre erhalten für das abgelaufene Jahr 0,58 Euro je Anteilsschein. Das entspricht einer kräftigen Steigerung von fast 40 Prozent. Insgesamt schüttet der Konzern rund 42 Millionen Euro aus.
Neuer Kopf im Aufsichtsrat
Die Hauptversammlung am Mittwoch brachte weitere Veränderungen. Dr. Klaus Richter übernimmt ab sofort den Vorsitz des Aufsichtsrats. Er folgt auf Claus von Hermann. Die Aktionäre wählten Richter mit einer Mehrheit von 99 Prozent in das Kontrollgremium.
Im Hintergrund positionieren sich große Investoren neu. Der Vermögensverwalter BlackRock reduzierte seinen Anteil leicht auf rund vier Prozent. Operativ läuft es für Renk besser. Das erste Quartal brachte steigende Umsätze und einen Gewinnsprung.
Aktie im Abwärtstrend
Trotz solider Geschäfte bleibt das Chartbild trüb. Aktuell kostet ein Anteilsschein 47,77 Euro. Seit Januar verlor das Papier über 13 Prozent. Der Abstand zur langfristigen 200-Tage-Linie beträgt deutliche 18 Prozent.
Der nächste wichtige Termin steht bereits fest. Am 6. August präsentiert Renk die Zahlen für das zweite Quartal. Analysten achten dann besonders auf den Auftragsbestand im Rüstungssektor. Parallel dazu müssen die internen Effizienzprogramme greifen. Nur so hält das Management die operative Marge auf Kurs.
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