Schwach zeigte sich am Ende der vergangenen Woche noch immer die Aktie der Renk. Sie verlor zuletzt -0,39 % und schraubte das Minus in der gesamten Woche auf einen Wert von -´8,2%. Das ist durchaus ernüchternd. 34,36 Euro werden noch angezeigt, seit 1. Januar verlor die Renk bereits -36,29 %. Der Abwärtstrend setzt sich fort.
Die Industrie selbst ist schwach
Das Papier wird im Grunde genommen vor allem deshalb nach unten geschickt, weil der ganze Sektor, die Rüstungsindustrie, unter Druck steht, egal welche Nachrichten auch immer kommen.
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Rheinmetall glänzt stets mit neuen Aufträgen oder Kooperationen. Dennoch liegt auch Rheinmetall tief unter Wasser. Bei Renk hat sich ein ähnliches Phänomen eingestellt, wenngleich sich die Nachrichtenlage nicht so schnell ändert.
Die Notierungen berücksichtigen nicht, dass der Auftragseingang im ersten Halbjahr mit gut 1,2 Milliarden Euro Rekordvolumen erreicht hat. Das waren annähernd 30 % mehr als ein Jahr zuvor.
Die operative Marge hatte sich verbessert. Im ersten Halbjahr war sie von 15,1 % auf 15,4 % gestiegen. Zugleich ist der freie Cashflow, bei Rheinmetall ein Problem, hier auf gut 42 Millionen Euro angestiegen. Dies waren mehr als 30 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor.
Analysten haben kürzlich ihre Kursziele etwas reduziert, weil die Aktie tatsächlich sehr schwach läuft. Allerdings sind die Notierungen bei Kurszielen von etwas über 60 Euro immer noch ausgesprochen attraktiv, wenn es nach den Analysten geht.
Nur der Markt senkt im Moment im gesamten Sektor den Daumen. Die Frage wird sein, wie lange das noch anhält.
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