Red Cat Holdings konnte sich in den letzten Tagen erneut nach oben an die letzten Hochs herankämpfen. Ein Teil dieser Bewegung war auf die ungeprüften Zahlen für das Q4 zurückzuführen, die sich mehr als sehen lassen können. Spannend wird nun an der aktuellen Schwelle, wie es weitergeht.
Entwicklung überrascht deutlich
Am 13. Januar legte das Unternehmen vorläufige, ungeprüfte Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Für Q4 erwartet Red Cat einen Umsatz zwischen 24,0 und 26,5 Mio. US-Dollar. Zum Vergleich, im Vorjahresquartal standen gerade einmal 1,3 Mio. US-Dollar in den Büchern. Das entspricht einem Wachstum von rund 1.800 Prozent innerhalb von zwölf Monaten. Auf Jahressicht soll der Umsatz 2025 bei 38,0 bis 41,0 Mio. US-Dollar gelegen haben, nach 15,6 Mio. US-Dollar im Jahr 2024, ein Plus von gut 150 Prozent. CEO Jeff Thompson spricht von einer „starken Ausführung über das gesamte Geschäft hinweg“.
Entscheidend ist dabei nicht nur die hohe Nachfrage von Verteidigungs- und Regierungsbehörden, sondern vor allem die Fähigkeit, Programme zu gewinnen und diese anschließend auch industriell umzusetzen. Genau hier lag in der Vergangenheit bei vielen Drohnen-Start-ups der Schwachpunkt. Red Cat hingegen hat den Schritt vom Prototypenbauer zum skalierbaren Serienhersteller vollzogen und das spiegelt sich nun erstmals deutlich im Zahlenwerk wider.
Zusätzlichen Rückenwind erhält die Story von regulatorischer Seite. Bereits kurz vor Weihnachten hatte die US-Regulierungsbehörde FCC die Nutzung bestimmter ausländischer, vor allem chinesischer, Drohnen aus nationalen Sicherheitsgründen stark eingeschränkt. Diese Entscheidung hat den Markt faktisch neu sortiert. Für NDAA-konforme US-Anbieter entsteht damit ein geschützter Nachfragekanal, von dem Red Cat mit seinen Plattformen über Teal Drones und FlightWave unmittelbar profitiert. Die Kombination aus lokaler Fertigung, geringeren Lieferkettenrisiken und politischer Unterstützung verschiebt Budgets spürbar in Richtung heimischer Anbieter.
Red Cat Holdings-Aktie im Chart-Check
Im Jahr 2025 hat sich die Aktie langsam in Richtung der Hochs aus dem Jahr 2024 bewegt. Als diese leicht überschritten wurden, kam Verkaufsdruck auf, und der Markt lief zurück in die Unterstützungszone bei rund 2,80 US-Dollar. Aktuell zeigt die Aktie wieder Stärke und befindet sich erneut an den letzten Hochs. Eine erneute Abweisung könnte dazu führen, dass die letzten Tiefs wieder als Ziel in den Fokus rücken und sich damit eine Range im Chart ausbildet. Ein nachhaltiger Ausbruch nach oben würde hingegen die aktuelle bullische Struktur bestätigen und den bestehenden Aufwärtstrend fortsetzen. Positiv zu werten ist dabei auch, dass der Markt während der Korrektur keine neuen Tiefs ausgebildet hat. Hier die Red-Cat-Holdings-Aktie im 2-Tageschart.

Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/Ni4wjv51/
An der aktuellen Schwelle würde ich abwarten und nicht versuchen, dem Markt etwas vorwegzunehmen. Sollte es zu einem Ausbruch auf der Oberseite kommen, kann entweder ein direkter Einstieg erfolgen oder ein Rücklauf auf das Ausbruchsniveau mit anhaltender Stärke abgewartet werden.
Zeigt die Aktie hingegen das gleiche Muster wie zuvor, könnte sich eine Verkaufschance ergeben. Das Ziel läge dann bei den letzten Tiefs und der Unterstützungszone. Wichtig ist dabei, dass der Kurs die Hochs nicht überschreitet und nicht darüber schließt.
Ihr Konrad
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