Der Drohnenhersteller meldete vorläufige Zahlen, die auf den ersten Blick fast unglaublich wirken: Ein Umsatzplus von über 1.800 Prozent. Doch trotz der Euphorie und neuer Kursziele nutzen Anleger den Anstieg sofort für Gewinnmitnahmen. Während die Wachstumsstory intakt scheint, warnen die fundamentalen Daten zur Profitabilität vor blinder Gier.
Gigantisches Wachstum im vierten Quartal
Der Spezialist für Verteidigungsdrohnen lieferte beeindruckende vorläufige Daten für das vierte Quartal 2025. Der Umsatz soll zwischen 24,0 und 26,5 Millionen Dollar liegen. Im Vorjahresquartal waren es lediglich 1,3 Millionen Dollar – das entspricht einer Steigerung von rund 1.842 Prozent.
Auch die Jahresbilanz profitiert massiv von der Skalierung der Produktion und der hohen Nachfrage nach der „Black Widow“-Plattform. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet das Management Erlöse zwischen 38,0 und 41,0 Millionen Dollar, ein Plus von 153 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Wichtige Eckdaten im Überblick:
* Umsatz Q4 2025: 24,0 Mio. – 26,5 Mio. USD (Vorjahr: 1,3 Mio. USD)
* Jahresumsatz 2025: 38,0 Mio. – 41,0 Mio. USD (Vorjahr: 15,6 Mio. USD)
* Wachstum Q4: ca. 1.842 %
Analysten sehen weiteres Potenzial
Diese Entwicklung blieb an der Wall Street nicht unbemerkt. Die Analysten von Needham & Company schraubten ihr Kursziel am Dienstag von 12 auf 16 Dollar nach oben und bestätigten ihre Kaufempfehlung. Das trieb die Aktie zeitweise um über 10 Prozent auf 13,90 Dollar, bei mehr als doppeltem Handelsvolumen im Vergleich zum Durchschnitt.
Dennoch ist das Bild nicht einheitlich. Zwar liegt das konsensuale Kursziel bei 16 Dollar, doch die Meinungen gehen auseinander: Neben vier Kaufempfehlungen existiert auch ein „Sell“-Rating, was die Unsicherheit am Markt unterstreicht.
Red Cat Holdings Aktie Chart
Wachstum kostet Geld
Wo Licht ist, ist auch viel Schatten. Trotz der rasanten Umsatzsteigerung hat Red Cat bisher noch nie einen Gewinn erzielt. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres summierten sich die Verluste auf über 52 Millionen Dollar – fast eine Verdopplung zum Vorjahreszeitraum. Der Cash-Burn lag im gleichen Zeitraum bei rund 54 Millionen Dollar.
Zwar polstert ein Barbestand von rund 184 Millionen Dollar (netto) die Bilanz und sichert den Betrieb für die kommenden Jahre, doch Analysten rechnen frühestens 2028 mit schwarzen Zahlen.
Die aktuelle Marktkapitalisierung von 1,57 Milliarden Dollar preist bereits viel Zukunftsmusik ein. Hinzu kommt eine hohe Short-Quote von fast 20 Prozent, die das Papier anfällig für extreme Schwankungen macht. Anleger müssen sich angesichts der hohen Bewertung auf weitere Turbulenzen einstellen, solange das Unternehmen den Beweis für nachhaltige Profitabilität schuldig bleibt.
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