Reckitt Benckiser will seinen Aktionären eine außerordentliche Ausschüttung zukommen lassen. Der Konsumgüterkonzern hinter Marken wie Durex, Finish und Cillit Bang plant eine Sonderdividende von insgesamt rund 1,6 Milliarden Pfund. Vorgesehen sind 235 Pence je Aktie – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung.
Die Sonderdividende kommt zusätzlich zur regulären Ausschüttungspolitik und ergänzt das bereits laufende Aktienrückkaufprogramm. Anspruchsberechtigt sind Aktionäre, die am 30. Januar 2026 im Register stehen; die Auszahlung ist für den 20. Februar 2026 vorgesehen. Bei American Depositary Receipts soll die Zahlung ab dem 27. Februar 2026 erfolgen, dann in US-Dollar.
Zustimmung der Aktionäre und formale Schritte erforderlich
Damit die Sonderdividende umgesetzt werden kann, sind zwei Voraussetzungen genannt: Zum einen müssen die Aktionäre sowohl der Sonderdividende als auch einer begleitenden Kapitalkonsolidierung zustimmen. Zum anderen ist die Zulassung neuer Stammaktien erforderlich. Solche formalen Schritte sind bei Kapitalmaßnahmen dieser Größenordnung üblich.
Die parallel geplante Kapitalkonsolidierung dürfte vor allem technischer Natur sein. In der Regel wird dabei die Zahl der ausstehenden Aktien angepasst, um den rechnerischen Kurseffekt der Ausschüttung auszugleichen. Für ADR-Inhaber wird als maßgebliches Datum der Konsolidierung der 2. Februar 2026 genannt.
Ergänzung zur laufenden Ausschüttungspolitik
Reckitt betont, dass die Sonderdividende die bisherige Strategie nicht ersetzt. Das Rückkaufprogramm soll weiterlaufen, auch die reguläre Dividendenpolitik bleibt unverändert. Das deutet auf zusätzlichen finanziellen Spielraum hin – ob aus hoher Liquidität oder durch freigesetztes Kapital, etwa nach Portfolio-Entscheidungen.
Für Anleger dürfte nun im Mittelpunkt stehen, wie sich die Sonderausschüttung auf Bewertung und Kapitalstruktur auswirkt – und welche Signale das Management damit zur künftigen strategischen Ausrichtung sendet.
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