Qube Holdings-Aktie: Rekordausbruch nach Mega-Übernahme!

Ein Konsortium unter Führung von Macquarie Asset Management bietet 11,7 Milliarden AUD für den Logistikkonzern Qube Holdings.

Auf einen Blick:
  • Qube Holdings-Aktie klettert um 4,1% auf Rekordhoch von 5,05 AUD
  • Macquarie-Konsortium bietet 5,20 AUD je Aktie – Unternehmenswert: 11,7 Mrd. AUD
  • Größter Investor UniSuper mit 15,1% unterstützt die Transaktion
  • Vorstand empfiehlt Annahme des Angebots – Abstimmung noch in diesem Jahr

Die Aktie von Qube Holdings schießt heute regelrecht nach oben. Die Australier gewannen rund 4,1 % und erreichten bei 5,05 australischen Dollar ein neues Allzeithoch. Das Übernahmeangebot liegt allerdings noch darüber, bei 5,20 AUD je Aktie. Ein Konsortium unter Führung von Macquarie Asset Management will den Logistikkonzern für insgesamt 11,7 Milliarden australische Dollar vom Markt nehmen.

Qube ist ein Spiegelbild der australischen Wirtschaft. Das Unternehmen betreibt Häfen, Intermodal-Terminals und Umschlaganlagen quer durchs Land. Container, Fahrzeuge, Rohstoffe und Agrarprodukte – alles läuft über Qube. Genau das macht die Firma für Investoren so attraktiv. Macquarie verhandelt bereits seit Monaten über den Deal, nachdem im November ein erstes unverbindliches Angebot vorgelegt worden war.

UniSuper stockt auf und treibt die Übernahme voran

Interessant wird es beim größten Anteilseigner. UniSuper, der australische Pensionsfonds, hält mittlerweile 15,1 % an Qube und hat seine Position seit November kontinuierlich ausgebaut. Auch die spanische Ortega-Familie, bekannt durch den Inditex-Konzern mit der Modekette Zara, ist Teil des Konsortiums. UniSuper sieht in privaten Investments mehr Spielraum für langfristige Entscheidungen. Der Fonds rechnet zudem mit weiteren Public-to-Private-Transaktionen am Markt.

Der Vorstand von Qube empfiehlt den Aktionären bereits jetzt die Annahme des Angebots. Die Abstimmung soll noch in diesem Jahr stattfinden. Allerdings steht die Transaktion unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die australischen Wettbewerbs- und Investitionsbehörden. Bis zu 40 australische Cents können noch als Dividende ausgeschüttet werden, was den Angebotspreis entsprechend reduzieren würde. Anleger sollten die weiteren Entwicklungen genau im Auge behalten. Der Deal könnte zum Abschluss kommen, doch regulatorische Hürden bleiben vorerst bestehen.

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