QuantumScape Aktie: Verlust fällt kleiner aus

Symbolbild, KI-generiert

QuantumScape verzeichnete im dritten Quartal einen geringeren Verlust je Aktie als prognostiziert und hielt an seiner Jahresprognose fest.

Auf einen Blick:
  • Baird reduzierte das Kursziel auf 6 Dollar
  • Neutrale Einstufung von Baird bestätigt
  • Quartalsverlust je Aktie unter Analystenschätzung
  • Produktionsbeginn der 100-MWh-Linie für 2028 vorgesehen

Medienberichten zufolge senkte Baird am Donnerstag das Kursziel für QuantumScape von 8 $ auf 6 $ und bestätigte die neutrale Einstufung. Das Analysehaus passte sein Bewertungsmodell nach den Quartalszahlen an. Die Aktie legt heute um 9,1% zu.

Quartalsverlust unter den Erwartungen

QuantumScape meldete am 21. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Nettoverlust von 84,5 Millionen $. Der Verlust je Aktie betrug 0,14 $ und fiel damit geringer aus als die von Analysten erwarteten 0,17 $.

Das Unternehmen bestätigte zugleich seine Prognose für das Gesamtjahr 2026: Der bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll zwischen 250 Millionen $ und 275 Millionen $ liegen. Die an Kunden abgerechneten Beträge beliefen sich im Berichtsquartal auf 9,8 Millionen $.

Zum Quartalsende verfügte QuantumScape nach eigenen Angaben über liquide Mittel von 819,8 Millionen $. Die Prognose für die Investitionsausgaben des laufenden Jahres blieb unverändert bei 27 Millionen $ bis 37 Millionen $.

Geplante Fertigung als längerfristiger Kontext

Vor gut einer Woche kündigte QuantumScape außerdem eine geplante Produktionslinie für Feststoffbatteriezellen mit einer Kapazität von 100 MWh an. Die Fertigung soll 2028 beginnen und auf Anwendungen in KI-Rechenzentren sowie in der Luft- und Raumfahrt und im Verteidigungsbereich ausgerichtet sein.

Für die Zellmontage will QuantumScape mit der deutschen Muehlbauer Group zusammenarbeiten. Diese soll die entsprechende Montageausrüstung liefern. Die Produktionspläne und Quartalszahlen begleiteten die frühere Kurserholung; ein Zusammenhang mit dem heutigen Kursanstieg ist damit nicht belegt. Der geplante Produktionsstart bleibt auf 2028 ausgerichtet.

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