Qualcomm-Aktie: Neuer Gegenwind?

Nvidias Einstieg in den CPU-Markt mit der Arm-CPU Vera könnte Qualcomms KI-Ambitionen herausfordern. Anleger zeigen sich vorerst unbeeindruckt.

Auf einen Blick:
  • Nvidia plant CPU-Markteintritt mit Vera
  • Qualcomm setzt verstärkt auf KI
  • Wettbewerbsdruck durch neue Marktteilnehmer
  • Aktie legt trotz Konkurrenz zu

Der Chiphersteller Qualcomm konzentriert sich zukünftig immer mehr auf den KI-Bereich, was an der Börse sehr begrüßt wird. Allerdings ist man mit solchen Plänen natürlich nicht alleine. Immer mehr Hersteller drängen auf den Markt und speziell in Sachen CPUs wird Qualcomm es mit niemand geringerem als Nvidia zu tun bekommen.

Bisher erzielt Nvidia seine gigantischen Gewinne hauptsächlich durch KI-Beschleuniger auf Basis von GPUs. Doch bereits in diesem Geschäftsjahr soll die Arm-CPU „Vera“ Umsätze von 20 Milliarden US-Dollar generieren. Das entspricht bereits fast der Hälfte der 44,3 Milliarden Dollar, welche Qualcomm im vergangenen Jahr insgesamt einnehmen könnte. Es entsteht also nicht weniger als ein neues Schwergewicht, welches selbst bisherige Platzhirsche wie AMD oder Intel alt aussehen lassen könnte.

Qualcomm: (K)ein Grund zur Panik?

Sorgen machen die Anleger sich darüber bisher noch nicht. Stattdessen wurden die guten Ergebnisse von Nvidia als Bestätigung für den KI-Boom angesehen und die Qualcomm-Aktie legte am Donnerstag um 5,4 Prozent zu. Ausgegangen wird momentan davon, dass der Markt groß genug für mehrere Player ist.

Die brachial hohe Nachfrage scheint dies auch zu bestätigen. Dennoch bleibt das Risiko, dass irgendwann eine gewisse Sättigung erreicht sein könnte und die Kundschaft sich dann genauer aussucht, wo genau CPUs für Rechenzentren eingekauft werden sollen.

Qualcomm Aktie Chart

Keine Zeit zum Ausruhen

Mindestens bedeutet das Ganze für Qualcomm, dass das Unternehmen sich zu keiner Zeit ausruhen kann. Um nicht nur heute, sondern auch in Zukunft auf dem hart umkämpften Markt bestehen zu können, braucht es ständig neue Innovationen. Mittelfristig könnte zudem die Notwendigkeit bestehen, mögliche Einbrüche bei mobilen Chips für Smartphones ausgleichen zu müssen. Trotz guter Charttechnik ist die Qualcomm-Aktie daher momentan nicht als sichere Bank anzusehen.

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