Qualcomm-Aktie: Der Chefarchitekt verabschiedet sich!

Der einflussreiche CPU-Chefentwickler Gerard Williams verlässt Qualcomm. Die Aktie des Chipherstellers reagierte mit deutlichen Kursverlusten auf die Personalie.

Auf einen Blick:
  • Abgang des Schlüsselentwicklers Gerard Williams
  • Aktienkurs fällt um mehr als drei Prozent
  • Oryon-Kerne gelten als konkurrenzfähig
  • Chipbranche sieht starke Konkurrenz

Als Qualcomm vor nicht ganz fünf Jahren das Startup Nuvia übernahm, holte man sich damit auch den CPU-Chefentwickler Gerard Williams ins Boot. Jener ist mitverantwortlich dafür, dass Qualcomm in den letzten Jahren einige Fortschritte feiern konnte. Die Oryon-Kerne in Snapdragon X Elite, X2 Elite und Elite Gen 5 gelten als absolut konkurrenzfähig.

Aufschließen konnte Qualcomm mit solchen technologischen Fortschritten nicht zuletzt im Notebook-Segment, das bisher noch von Apple und Intel dominiert wird. In der Windows-Welt sind Snapragon-Laptops zwar noch immer eine kleine Nische. Sie konnten aber mit langen Akkulaufzeiten und dennoch guter Leistung von sich reden machen.

Williams verlässt Qualcomm

In Zukunft wird jemand anders bei Qualcomm neue CPU-Kerne entwickeln müssen. Denn wie Gerard Williams bei LinkedIn mitteilen ließ, verlässt er das Unternehmen und will sich auch nicht direkt in neue Abenteuer stürzen. Auf seiner Agenda steht erst einmal Zeit mit der Familie. Sein Mitstreiter John Bruno, einer der Mitgründer von Nuvia, hat sich zum Monatswechsel wohl ebenfalls verabschiedet.

Was sich daraus für die Entwicklungsabteilung von Qualcomm ergeben mag, das lässt sich noch nicht abschätzen. Williams hatte mit Sicherheit einen großen Einfluss in den letzten Jahren. Dennoch hat er die Chip-Kerne nicht ganz alleine entwickelt und es bleiben noch genügend fähige Köpfe bei Qualcomm.

Schwerer Abschied

Qualcomm Aktie Chart

Enttäuscht über den Abschied zeigen sich die Börsen, welche die Qualcomm-Aktie am Dienstag um 3,6 Prozent auf 147,18 US-Dollar fallen ließen. Schon seit Jahresbeginn hat das Papier mit Gegenwind zu kämpfen und verlor seither um knapp 14 Prozent an Wert. Mit einer Krise hat der Chiphersteller aktuelle eher nicht zu kämpfen. Die Speicherkrise sorgt aber für Zurückhaltung unter den Börsianern und noch dazu geht Qualcomm aufgrund der enormen Aufmerksamkeit für Nvidia, Intel und AMD im Hardware-Segment vielleicht zuweilen etwas unter.

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