2025 war für Puma echt ein Hammer-Jahr – leider im negativen Sinne. Der Sportartikel-Riese aus Herzogenaurach hat den größten Verlust seiner fast 80-jährigen Geschichte eingefahren. Unterm Strich stand ein Minus von rund 644 Mio. Euro, nach einem satten Gewinn von etwa 281 Mio. Euro im Jahr davor.
Puma Aktie Chart
Puma: Aktie sackt ab
Die Anleger waren natürlich total nervös – die Aktie ist kräftig abgesackt, teilweise um die Hälfte im Jahresverlauf. Kein Wunder, denn Puma musste hart ran: Es gab einen massiven Personalabbau (rund 900 Stellen gestrichen), Überkapazitäten wurden abgebaut und Lagerbestände mussten dringend runter. Dafür wurden Produkte teilweise richtig günstig verramscht – aber nichts wurde einfach vernichtet. Den Rest will man clever über eigene Outlets oder ausgewählte Partner loswerden.
Im Ranking der globalen Sportartikel-Marken ist Puma auch abgerutscht – Konkurrenten wie Skechers oder Anta Sports haben Plätze gutgemacht. Das große Ziel bleibt aber: Wieder unter die Top 3 weltweit kommen, direkt hinter Nike und Adidas.
Puma-Chef tritt aufs Gaspedal
Der neue Puma- Chef Arthur Hoeld (der 2025 den Job übernommen hat) drückt jetzt aufs Gaspedal mit einem knallharten Restrukturierungsprogramm. 2025 war sozusagen der große „Reset“ – schmerzhaft, aber nötig. 2026 wird als Übergangsjahr gesehen, mit weiteren (kleineren) Verlusten und Umsatzrückgängen. Erst 2027 soll es wieder richtig bergauf gehen, mit gesunden Gewinnen und stabilerem Geschäft.
Zusätzlich hat da noch die Sache mit China für Unruhe gesorgt: Der chinesische Konzern Anta Sports hat Anfang 2026 knapp 29 % der Anteile von der französischen Pinault-Familie übernommen. Kurzfristig drückt das aufs China-Geschäft, aber langfristig soll es Puma helfen, gerade in Asien richtig Fuß zu fassen.
Puma streicht Dividende
Und für die Aktionäre gibt’s die bitterste Pille: Für 2025 fällt die Dividende komplett aus – null Euro, nada. Im Vorjahr gab’s noch 0,61 Euro pro Aktie.
Kurz gesagt: 2025 war für Puma ein echtes Tief, ein notwendiger Neustart mit richtig viel Schmerz. Aber die Hoffnung lebt – mit dem Umbau und dem neuen China-Boost könnte die Katze bald wieder richtig springen. Analysten und Investoren sollten die nächsten Monate bis Ende 2026 aber ganz genau im Auge behalten.
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