Puma-Aktie: Passiert da noch was?

Spekulationen um eine Übernahme durch Anta ebben ab, während Analysten von einer deutlichen Überbewertung der Puma-Aktie ausgehen und weitere Kursverluste erwarten.

Auf einen Blick:
  • Gerüchte um Anta-Übernahme lassen Aktie zunächst steigen
  • Aktienkurs verliert nach ausbleibenden Neuigkeiten deutlich
  • UBS sieht Aktie überbewertet und senkt Kursziel
  • Fundamentale Aussichten für Puma bleiben düster

Die Aufregung an der Börse war groß, als die Nachrichtenagentur Reuters Anfang Januar über Verhandlungen zwischen dem chinesischen Sportartikelkonzern Anta und der Artemis Holding berichtete, welche rund 29 Prozent der Anteile an Puma hält. Eine Übernahme schien zum Greifen nahe zu sein und die Aktie schoss als Reaktion munter in die Höhe.

Der Fantasie waren kaum Grenzen gesetzt, verlangt Artemis Gerüchten zufolge doch mindestens 40 Euro je Anteilsschein. Das wäre ungefähr das Doppelte wie zum Zeitpunkt vor den jüngsten Gerüchten. Allerdings scheint eben dieser enorme Aufschlag den Kaufinteressenten dann doch eher abzuschrecken. Neue Entwicklungen gab es in den letzten Tagen nicht festzustellen.

Puma: Wieder nichts?

Bereits im vergangenen Jahr machten sich Übernahmegerüchte um Puma breit, woraus letztlich aber nichts geworden ist. Genau dieses Szenario droht sich nun zu wiederholen. Die Anleger verlieren die Geduld und die Puma-Aktie wurde von vielen bereits wieder fallengelassen. Das macht sich beim Aktienkurs bemerkbar, der in den letzten fünf tagen um 7,5 Prozent auf 22,02 Euro abwertete.

Puma Aktie Chart

Nach Ansicht der UBS ist aber selbst das noch viel zu viel. Die Schweizer Großbank konnte sich nur zu einer Bestätigung der neutralen Einschätzung durchringen und das Kursziel bliebt unangetastet bei 19,60 Euro. Vorausgesagt wird damit eine weitere Korrektur um mehr als zehn Prozent. In Spekulationen über eine eventuelle Übernahme wollen die Experten sich nicht hineinziehen lassen.

Der letzte Rettungsanker?

Sollte die Übernahme erneut scheitern, wäre es für die Anteilseigner nur schwer verdaulich. Denn auf fundamentaler Seite sind die Aussichten düster. Optimisten könnten beim Blick auf 2026 noch von einem Jahr der Transformation sprechen. Doch dass die Zahlen von Puma kurzfristig wieder in erträglichere Regionen vorpreschen werden, davon geht momentan niemand aus. Die Übernahme durch Anta war da schon fast so etwas wie ein Rettungsanker. Geht jener verloren, wäre eine Reaktion der Anteilseigner kaum zu vermeiden.

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