Puma-Aktie: Noch keine Rettung in Sicht!

Die mögliche Beteiligung des chinesischen Konzerns Anta an Puma stockt, da die Preisvorstellungen weit auseinanderliegen. Das Unternehmen fokussiert sich parallel auf interne Sanierungsmaßnahmen.

Auf einen Blick:
  • Anta soll Angebot für 29 Prozent vorgelegt haben
  • Preisvorstellungen von Käufer und Verkäufer klaffen auseinander
  • Puma setzt auf Kostensenkungen und Stellenabbau
  • 2026 wird als Übergangsjahr eingeschätzt

Die Puma-Aktie konnte in den letzten Wochen zwar im Chart keine wirklich großen Kurssprünge aus dem Hut zaubern. Zumindest fand aber eine Stabilisierung oberhalb der 20-Euro-Marke statt, was zu weiten Teilen Hoffnungen auf eine Übernahme durch das chinesische Unternehmen Anta zurückzuführen ist. Kürzlich wurde bekannt, dass jenes der Artemis Holding wohl schon vor Wochen ein konkretes Angebot auf einen 29-prozentigen Anteil unterbreitet haben soll.

Allerdings sieht es nicht danach aus, als würde eine schnelle Einigung bevorstehen. Stattdessen ist zu hören, dass die Vorstellungen wohl weit auseinandergehen. Medienberichten zufolge möchte die hochverschuldete Artemis Holding 40 Euro je Aktie. Das wäre allerdings deutlich mehr als die 23,30 Euro, zu denen die Anteilsscheine von Puma heute Morgen gehandelt wurden.

Puma muss sich verbessern

Es ist nicht bekannt, wie viel Anta zu zahlen bereit wäre. Doch ist gut vorstellbar, dass die Chinesen mit einem Aufschlag von gut 70 Prozent eher nicht zufrieden sein dürften. Einstellen müssen Anleger sich da mindestens auf lange Verhandlungen und auch ein Scheitern kann aktuell nicht ausgeschlossen werden.

Daraus ergibt sich, dass bei der Puma-Aktie nicht alle Hoffnungen nur in eine mögliche Übernahme gesteckt werden können. Das Unternehmen wird auch selbst in Zukunft wieder liefern müssen. Für das laufende Jahr sollen vor allem Kostensenkungen und wegfallende Arbeitsplätze dabei helfen, den Weg zurück in die schwarzen Zahlen zu ebnen.

Puma Aktie Chart

Übergangsjahr

Nicht ohne Grund hat Puma selbst 2026 bereits zu einem Übergangsjahr erklärt. Große Sprünge sind nicht zu erwarten, und das gilt wohl auch mit Blick auf irgendwelche Übernahmen. Selbst wenn Anta und Artemis sich in den nächsten Monaten noch einig werden sollten, wo wäre mit einem Abschluss frühestens im nächsten Jahr zu rechnen. Bis dahin muss Puma daran feilen, die Anteilseigner mit seiner Unternehmensstrategie immer mehr überzeugen zu können.

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