Übernahme-Spekulationen hatten die Aktie von Puma seit Monaten angetrieben: Von wenig mehr als 15 Euro waren die Papiere des Sportartikelherstellers seit Ende November bis Anfang Januar auf knapp 25 Euro geklettert, ein zwischenzeitliches Plus von mehr als 60 Prozent. Bis zum Donnerstag hatte die Puma-Aktie dann zwar wieder deutlich abgegeben, 21,54 Euro standen noch zum Xetra-Handelsschluss auf dem Kurszettel. Der Freitag aber wurde zum Desaster: Um gut 14 Prozent sackten die Anteilscheinen ab auf 18,50 Euro. Und erneut war ein Gerücht der Auslöser.
Puma-Übernahme vor dem Ende?
Vor knapp zwei Monaten hatte die Nachricht die Runde gemacht, der chinesische Konzern Anta Sports, dem unter anderem Fila und Jack Wolfskin gehören, erwäge eine Offerte für Puma. Die Aktie sprang in der Folge zweistellig an, steigerte sich bis Anfang Januar immer mehr, bevor es wieder peu à peu zurückging. Größte Hürde dürfte die Bewertungserwartung der französischen Milliardärsfamilie Pinault sein, die laut Puma knapp 30 Prozent der Anteile halte, schrieb der Spiegel bereits damals – und sollte offenbar Recht behalten.
Denn die Spekulationen über eine Übernahme von Puma haben laut Medienberichten am Freitag einen Dämpfer erhalten. „Ein Händler verwies auf einen Bericht, demzufolge die Gespräche der französischen Milliardärsfamilie Pinault mit dem chinesischen Konzern Anta Sports beendet seien“, heißt es etwa bei Onvista.
- Bestätigt wurde dies von offizieller Seite bislang nicht
- Die Puma-Aktie brach in der Folge dennoch zweistellig ein
Puma-Kursziel blieb bei 20 Euro
Erst am Vormittag hatte sich die kanadische Bank RBC gemeldet und Puma auf „Sector Perform“ mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Analyst Piral Dadhania überarbeitete in seiner Notiz sein Bewertungsmodell mit Blick auf die anstehenden Quartalszahlen für den Sportartikelhersteller. Von Pinault und Anta Sports war dabei keine Rede.
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