Um eine mögliche Übernahme von Puma durch den chinesischen Konzern Anta ist es zuletzt eher ruhig geworden und an der Börse rückte das Ganze schon wieder in den Hintergrund. Doch Insidern zufolge ist das Thema noch lange nicht vom Tisch. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters soll Anta vor wenigen Wochen sogar bereits ein konkretes Angebot vorgelegt haben.
Im Visier hat der chinesische Konzern vor allem die Anteile der Artemis-Holding. Jene ließ in der Vergangenheit bereits wissen, dass die Anteile an Puma nicht länger als strategisches Investment angesehen werden. Allerdings wollte man im vergangenen Jahr auch nicht zu vergleichsweise geringen Kursen verkaufen. Gerüchten zufolge werden 40 Euro je Aktie angepeilt.
Rückenwind für die Puma-Aktie
Ob Anta so viel auch zu bieten bereit ist, ist nicht überliefert. Dennoch machte sich an den Märkten schon mal Zuversicht breit. Am Donnerstag konnte die Puma-Aktie sich um rund zehn Prozent verbessern und sich dem Widerstand bei 25 Euro annähern.
Puma Aktie Chart
Für einen spontanen Ausbruch sind die jüngsten Neuigkeiten dann aber doch etwas dürftig, und so kam es vor dem Wochenende schon wieder zu Gewinnmitnahmen. Zu Handelsschluss am Freitag standen letztlich 23,74 Euro auf dem Ticker. Daran zeigt sich auch, welch fürstlichen Aufschlag die Artemis-Holding offenbar erwartet.
Der Traum lebt weiter
Für viele Anleger wäre eine Übernahme mit kräftigem Aufschlag eine willkommene Option, um bei der Puma-Aktie noch irgendwie Gewinne mitnehmen zu können. Abseits davon fällt der Blick nach vorn eher mau aus. Neue Marketing-Initiativen sollen der angeschlagenen Marke zwar wieder zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen und die Fußball-WM in diesem Jahr bringt ebenfalls Aussichten für neue Impulse. Den Anlegern ist das aber viel zu vage.
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