Ein echter Knaller heute morgen für die Puma-Aktie. Die Notierungen schießen um annähernd 19 % nach oben und erreichen damit den höchsten Stand seit März vergangenen Jahres. Der Grund ist schnell gefunden. Der chinesische Sportartikelhersteller Anta Sports greift bei den Herzogenaurachern zu und übernimmt einen Anteil von 29,06 % an dem deutschen Unternehmen.
Die Pinault-Familie verkauft ihr Paket für stolze 1,5 Milliarden Euro an die Chinesen. Das entspricht einem Preis von 35 Euro je Aktie. Eine satte Prämie von 62 % zum gestrigen Schlusskurs von 21,63 Euro. Anta wird damit größter Einzelaktionär bei Puma und dürfte vor allem am chinesischen Markt interessiert sein, wo Puma seine Umsätze deutlich steigern könnte.
Puma war wohl außen vor
Was Analysten von Morningstar allerdings irritiert, ist die Tatsache, dass Puma offenbar nicht in die Verhandlungen eingebunden war. Ein Konkurrent wird nun größter Aktionär, ohne dass das Management selbst ein Wörtchen mitzureden hatte. Das ist durchaus ungewöhnlich und wirft Fragen auf, wie sich die Zusammenarbeit künftig gestalten wird.
Für Anleger stellt sich jetzt die Frage, ob nach diesem spektakulären Kurssprung noch Luft nach oben bleibt. Der Deal zeigt jedenfalls, dass Puma als Marke weiterhin attraktiv ist. Die Chinesen zahlen nicht ohne Grund eine derart hohe Prämie. Ob die 35 Euro je Aktie auch das neue Kursziel darstellen oder ob weitere Überraschungen folgen, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass die Aktie heute einen gewaltigen Satz nach vorne gemacht hat.
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