Vom 10. bis 12. Februar findet in Essen die Fachmesse „E‑world 2026“ statt. Mit dabei ist die PSI Software SE. Demnach zeigt das Softwareunternehmen vor Ort, wie sich Energieprozesse künftig vollständig digital steuern lassen.
Unter dem Motto „Transforming the future of energy“ präsentiert PSI eine weiterentwickelte Version seiner Plattforminitiative CSF – Control System of the Future. Ziel ist es laut Mitteilung, verschiedene Sparten der Energiewirtschaft auf einer gemeinsamen technischen Basis zusammenzuführen.
Kernstück sind neue Prognosefunktionen, die Netzbetreibern helfen sollen, Lastflüsse, Engpässe oder Redispatch‑Bedarfe früher zu erkennen. Auch der Zustand des Netzes soll sich präziser vorhersagen lassen. PSI betont, dass industrielle KI und Cloud‑Technologien dabei eine zentrale Rolle spielen.
PSI Software-Aktie: Von der Leitwarte bis ins Feld
Ein weiteres Highlight ist die sogenannte 360‑Grad‑Netzbewirtschaftung, die Planung, Betrieb und Service enger verzahnen soll. Ein vollautomatisierter Datenaustausch soll dafür sorgen, dass Leitwarte, Netzplanung und Außendienst auf denselben Informationen arbeiten. Zusätzlich zeigt PSI eine sektorenübergreifende Architektur, die Stromnetze von der Höchst‑ bis zur Niederspannungsebene abbildet und gesetzliche Vorgaben wie §14a EnWG und §9 EEG technisch unterstützt.
Auch im Gasbereich erweitert PSI sein Portfolio: Vorgestellt werden Funktionen für Transport, Verteilung und Speicherung erneuerbarer sowie dekarbonisierter Gase – perspektivisch auch Wasserstoff. Ergänzend gibt es Module für Gasnetzsimulation, Qualitätsverfolgung und Logistik.
Neu ist zudem ein digitaler Zwilling der Aucotec AG, der künftig als gemeinsame „Single Source of Truth“ dienen soll.
PSI-Aktie: Warburg Pincus übernimmt Kontrolle
Zur Einordnung: PSI Software mit Sitz in Berlin wurde kürzlich vom Finanzinvestor Warburg Pincus übernommen. Der Investor hält nun über 80 % der PSI-Anteile und hat sich damit die Kontrolle über die Softwarefirma gesichert. Weitere Anteile entfallen auf den Energiekonzern E.ON. Private Anleger sind fast gänzlich ausgestiegen und haben sich die von Warburg angebotene, hohe Prämie gesichert. Die seit Monaten seitwärts laufende PSI-Aktie dürfte nun alsbald von der Börse genommen werden.
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