Procter & Gamble startet mit Rückenwind ins Geschäftsjahr 2026/27. Der Konsumgüterkonzern wächst im ersten Quartal vor allem über Absatzmengen, nicht über höhere Preise. Das kommt an der Börse gut an.
Volumen statt Preiserhöhungen
Der organische Umsatz, also ohne Zukäufe und Wechselkurseffekte, stieg in den drei Monaten bis Ende September um 4 Prozent auf 23,3 Milliarden Dollar. Treiber war die verkaufte Menge. Die Preise legten über das gesamte Portfolio nur leicht zu.
Das passt zum Umfeld. Verbraucher achten angesichts hoher Inflation schon länger genau auf Preise. P&G deckt mit Waschmitteln, Windeln und Zahnpasta viele Preisklassen ab und kann damit eine schwächere Konjunktur offenbar besser abfedern als manch ein Wettbewerber.
Beim Gewinn tritt der Konzern dagegen auf der Stelle. Unter dem Strich blieben gut 4,7 Milliarden Dollar, ungefähr so viel wie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte um 1 Prozent auf 2,00 Dollar zu.
Thorne hebt die Umsatzprognose
Die Jahresziele bestätigte das Management. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen null und 3 Prozent wachsen, was einer Spanne von 6,89 bis 7,11 Dollar entspricht. Beim organischen Umsatz bleibt es bei einem Plus von 1 bis 3 Prozent.
Neu ist die Prognose für das Gesamtwachstum. Seit dem 1. Oktober gehört der Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln Thorne zum Konzern. Inklusive dieses Zukaufs plant P&G nun ein Umsatzplus von 2 bis 4 Prozent. Zuvor lag die Erwartung bei 1 bis 3 Prozent.
Für die Aktionäre bleibt der Kapitalrückfluss eingeplant: Im laufenden Geschäftsjahr will P&G rund 10 Milliarden Dollar an Dividenden zahlen und eigene Aktien für 5 Milliarden Dollar zurückkaufen. Die Cash-Umwandlung soll bei 85 bis 90 Prozent liegen.
Vorbörsliches Plus
Im vorbörslichen US-Handel legte die Aktie je nach Zeitpunkt um gut 2 bis 3 Prozent auf rund 160 bis 162 Dollar zu. Die Anleger honorieren damit vor allem die Mengendynamik und die angehobene Gesamtprognose. Beim Gewinn je Aktie bleibt der Spielraum nach oben allerdings schmal, die Obergrenze von 7,11 Dollar markiert das Plus von 3 Prozent.
Procter & Gamble-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Procter & Gamble-Analyse vom 22. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Procter & Gamble-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Procter & Gamble-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Procter & Gamble: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
