Das ist das Problem bei Oracle!

Von wegen KI ist eine Gelddruckmaschine! Die Aktie von Oracle ist stark unter Druck –trotz kräftigen Gewinnplus und Auftragsbestände in Rekordhöhe.

Auf einen Blick:
  • Oracle: Gewinn steigt um über 50 Prozent
  • Aufträge auf Rekordhoch
  • Kosten für die Rechenzentren zu hoch
  • Oracle verbrennt Cash
  • Oracle zahlt fast eine 1 Mrd. Dollar Zinsen pro Quartal

Oracle steckt in der Klemme – die Aktie verliert an Wert, trotz solider Geschäftszahlen. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 10. Dezember verlor die Aktie über 15 Prozent und notiert derzeit bei knapp unter 190 Dollar. Zwar stiegen die Gewinne um beeindruckende 54 Prozent und das Auftragsvolumen stiegen auf Rekordhöhe, doch die Anleger sind nervös wegen der hohen Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI).

Oracle verbrennt Cash

Das Problem? Oracle verbrennt Cash. In der ersten Jahreshälfte 2026 gab der Konzern 20,54 Mrd. Dollar für Investitionen aus, was zu einem negativen Free Cash Flow von 10,33 Mrd. Dollar führte. Zudem drückt die hohe Schuldenlast: Oracle zahlt mehr als 1 Mrd. Dollar pro Quartal an Zinsen.

Oracle Aktie Chart

Im Gegensatz zu Amazon, Microsoft und Alphabet, die ihre KI-Investitionen aus stabilen Cashflows finanzieren, muss Oracle immer wieder auf Kredite zurückgreifen. Der Tech-Riese baut derzeit multinationale Cloud-Datenzentren und hat weiterhin hohe Ausgaben vor sich. Viele Investoren fragen sich, ob Oracle nicht zu viel riskiert.

Oracle: Hoffnung gibt es

Trotz allem gibt es Hoffnung. Der Konzern hat eine klare Strategie, um sich als führender Anbieter im Cloud-Markt zu positionieren, vor allem im KI-Bereich. Die Aktie hat in letzter Zeit stark verloren, was sie für langfristige Investoren zu einer potenziellen Chance macht. Doch wer auf Oracle setzt, geht ein hohes Risiko ein. Von daher sollten Anleger, die über einen Einstieg bei Oracle nachdenken, immer die Zahlen genau verfolge und die weitere Entwicklung im Blick behalten. Wer jetzt bei diesen niedrigen Niveaus einsteigen will, sollte sich des Risikos bewusst sein und lieber mit einer kleinen Position anfangen. Aufstocken kann man immer noch, wenn die Zahlen sich verbessern.

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