Gestern sah es nach einer Stabilisierung aus. 27,04 Schwedische Kronen, ein Plus von 1,81 Prozent – der Brennstoffzellen-Spezialist schien sich von seinen Mehrmonatstiefs zu lösen. Heute notiert das Papier in Euro bei 2,28 €, ein Minus von 7,69 Prozent. Die Volatilität bleibt hoch, die Richtung unklar.
Doch unter der Oberfläche tut sich etwas. Das Handelsvolumen schnellte am Montag auf 889.075 Aktien – das 2,57-Fache des 20-Tage-Schnitts. Ein Signal, dass institutionelle Investoren nach dem Kursrutsch auf günstigem Niveau einsteigen. Seit Jahresbeginn notiert der Titel noch knapp 18 Prozent im Minus, der Abstand zum 52-Wochen-Tief von 1,44 Euro beträgt immerhin 58 Prozent.
Milliardenprojekt als Wendepunkt
Das Management hat Klarheit geschaffen. Nur noch ein Prozent der Aktivitäten entfallen auf reine Forschungsprojekte. PowerCell stellt sich neu auf: vom Technologieentwickler zum kommerziellen Hersteller von Brennstoffzellensystemen. Ein zentraler Beleg dafür ist die Beteiligung am EU-Projekt GAMMA – 17 Millionen Euro für die Dekarbonisierung der Hochseeschifffahrt. PowerCell liefert ein 1-MW-System für einen 60.000-Tonnen-Frachter. Der Test unter realen Bedingungen wird zeigen, ob die Technologie marktreif ist.
Die strategische Neuausrichtung kommt nicht zu früh. Das erste Quartal 2026 fiel schwach aus: Der Nettoverlust weitete sich auf 39,8 Millionen Kronen aus, nach 15,7 Millionen im Vorjahr. Der Umsatz brach um 37 Prozent auf 46,9 Millionen Kronen ein. Grund sei eine „langsame Auftragskonversion in einem vorsichtigen Markt“, so das Unternehmen.
Analysten halten Kurs
Trotz der schwachen Zahlen bleibt der Konsens verhalten optimistisch. Das faire Wert liegt zwischen 33 und 34 Kronen – rund 20 Prozent über dem aktuellen Niveau. Die Analysten verweisen auf die Positionierung in schwer dekarbonisierbaren Sektoren wie Schifffahrt und Luftfahrt.
Der nächste Test folgt in der zweiten Jahreshälfte. Dann legt PowerCell den nächsten Zwischenbericht vor. Bis dahin gibt die Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien oder Wandelanleihen finanziellen Spielraum für das Wachstum. Die Frage ist nicht, ob die Technologie funktioniert – sondern ob der Markt bereit ist, für sie zu zahlen.
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