Porsche leitet eine strategische Neuausrichtung ein. Drei Tochtergesellschaften werden geschlossen – über 500 Arbeitsplätze fallen weg. Der Sportwagenhersteller will schlanker werden und die Gewinne steigern.
Die Aktie steht am Mittwoch bei 45,41 Euro. Das sind 1,8 Prozent mehr als am Vortag. Vom 52-Wochen-Hoch ist sie sechs Prozent entfernt, vom Tief im März dagegen 25 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs noch 4,2 Prozent im Minus.
Maßnahmen im Überblick
Betroffen sind die Cellforce Group, die EV-Batterien entwickelte. Dazu die Porsche eBike Performance GmbH, die Systeme für E-Bikes herstellte. Und die Cetitec GmbH, eine Softwareschmiede für Datenkommunikation.
CEO Michael Leiters spricht von schmerzhaften, aber notwendigen Einschnitten. Der Fokus liege wieder auf dem Kerngeschäft. Kurz gesagt: Porsche kappt alles, was nicht zum Kern gehört.
Hintergrund der Restrukturierung
Die Neuausrichtung hat eine Vorgeschichte. Porsche hat bereits Anteile am Hypercar-Joint-Venture Bugatti Rimac und am E-Auto-Hersteller Rimac Group verkauft. Zudem investiert das Unternehmen verstärkt in Verbrenner- und Hybridmodelle. Die vollelektrische Modellreihe kommt später als geplant.
Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Porsche einen weiteren Gewinnrückgang. Zölle, geopolitische Spannungen und Lücken in der Modellpalette belasten das Geschäft. Die Antwort des Managements: mehr Kostendisziplin, weniger Volumen, höhere Margen.
Porsche baut sich schlanker – und setzt auf das, was aktuell Gewinn bringt: teure Verbrenner und Hybride. Die Botschaft an die Anleger ist klar. Der Konzern stellt sich auf ein raues Umfeld ein.
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